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Raste auf Rang fünf: Florian Schieder. © Florian Schieder / Instagram

Kitzbühel-Europacup: Schieder sorgt für ein Glanzlicht

Zum Auftakt der Kitzbühel-Woche stand am Montag auf der Streif eine Europacup-Abfahrt auf dem Programm. Florian Schieder hat dabei für ein großes Ausrufezeichen gesorgt.

Auf einer verkürzten Strecke (die Europacup-Abfahrt war „nur“ 2315 Meter lang, das Weltcup-Rennen erstreckt sich über 3.312 Meter) fuhr der Kastelruther überraschend auf Rang fünf. Überraschend deshalb, weil er heuer im Europacup (der zweithöchsten Ski-Rennserie) noch nie besser als 21. war. Als beste Platzierung stand ihm bisher ein achter Platz von Saalbach zu Buche.

In Kitzbühel hat der 23-Jährige, der im Weltcup vier Mal zum Einsatz gekommen ist, nun als Fünfter sein bestes Resultat eingeheimst. Am Ende hatte Schieder 82 Hundertstelsekunden Rückstand auf Sieger Daniel Danklmaier: Der Österreicher wurde seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich gegen die Schweizer Nils Mani (+0,35 Sekunden) und Lars Rösti (+0,40) durch.

Neben Schieder waren zwei weitere Südtiroler im Einsatz. Alexander Prast aus Bozen klassierte sich an 25. Stelle, Dominik Zuech aus Lana landete an 50. Stelle, wurde aber nachträglich disqualifiziert.

Europacup-Abfahrt in Kitzbühel
Pos.NameLandZeit
1.Daniel DanklmaierAUT1.21,19 min
2.Nils ManiSUI+0,35 sec
3.Lars RöstiSUI+0,40
4.Christof BrandnerGER+0,78
5.Florian SchiederITA/Kastelruth+0,82
25.Alexander PrastITA/Bozen+2,15
DSQDominik ZuechITA/Lana

Autor: det

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