
Ken Caillot bei seinem schweren Sturz.
Kitzbüheler Sturz-Opfer: „Ein Stern wacht über mich“
Es war der große Schockmoment im Kitzbühel-Training am Mittwoch: Ein französischer Abfahrer ist brutal gestürzt. Am Abend meldete er sich zu Wort.
21. Januar 2026
Von: det
Diese Szene jagt einem einen Schauer über den Rücken. Ken Caillot, französischer Abfahrer, raste am Mittwoch im zweiten Abfahrtstraining von Kitzbühel mit hoher Geschwindigkeit auf die berühmt-berüchtigte Mausefalle zu. Kurz davor kam der 27-Jährige aber ins Straucheln, er stürzte zu Boden – und wurde schließlich über die extrem steile Passage hinausgeschleudert. Französische Medien berichten von einem 40 Meter langen Flug, den Caillot völlig unkontrolliert hinlegte, bevor er auf der pickelharten Piste voll aufprallte.
Sofort eilten die Sanitäter herbei und kümmerten sich um den verunglückten Abfahrer, der sich schließlich aufsetzen und mit den Helfern kommunizieren konnte. Caillot wurde danach mit dem Helikopter ins Krankenhaus geflogen, lange Zeit war nicht klar, wie es um den Franzosen steht. Am Abend schließlich die Entwarnung: Der 12-fache Weltcupstarter hat sich keine schweren Verletzungen zugezogen.
Caillot meldete sich dann auch auf Instagram selbst zu Wort. „Ich möchte euch mitteilen, dass ich mir nichts gebrochen habe. Ich bin unglaublich glimpflich davongekommen – nur ein großer blauer Fleck am Rücken“, so der Franzose.
In einem der Bilder auf Instagram zeigt Caillot seinen Helm, der enorm in Mitleidenschaft gezogen wurde. „Danke für den Airbag, danke für den Helm. Ohne sie wäre der Ausgang ein ganz anderer gewesen. Ich habe einen kleinen Stern, der über mich wacht.“ Das sind emotionale Worte nach einem emotionalen Tag, der für Ken Caillot am Ende glücklicherweise gut ausgegangen ist.
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