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Mitten in der Saison kam es zu einem überraschenden Ski-Rücktritt. © TT NEWS AGENCY / PONTUS LUNDAHL

Eine Ski-Weltmeisterin schmeißt hin

Die Saison im Ski-Zirkus nimmt gerade richtig an Fahrt auf, da verkündet eine frischgebackene Weltmeisterin plötzlich ihren Rücktritt.

Bei der Weltmeisterschaft in Cortina d'Ampezzo sorgte die norwegische Mannschaft im Team-Event für die große Show. Obwohl zahlreiche Top-Athleten fehlten, gewann das Quartett (das vorwiegend aus No Names bestand) die Goldmedaille – unter anderem auch dank Kristina Riis-Johannessen, die an jenem Tag entscheidend zum Gewinn des Edelmetalls beitrug. 9 Monate später sieht die Welt aber ganz anders aus: Vor wenigen Tagen hat die 30-jährige Norwegerin plötzlich und unerwartet ihre Karriere beendet.


„Ich kann nicht glauben, dass dieses großartige Abenteuer vorüber ist. Meine Ski-Karriere ist zu Ende. Aber, oh Mann, diese Reise war unglaublich, großartig, anstrengend, spaßig, wunderschön, frustrierend, inspirierend, kräftezehrend, genial – einfach alle Emotionen, die es gibt“, schreibt Riis-Johannessen auf Social Media.

Kristin Lysdahl, Leif Kristian Nestvold-Haugen, Kristina Riis-Johannessen und Sebastian Foss-Solevaag (v.l.) feiern WM-Gold. © AFP / FABRICE COFFRINI


Was genau die Gründe für ihren Rücktritt sind, erklärt sie in ihrem Posting nicht. Auf dem Portal VG wird sie mit folgenden Worten zitiert: „Unter anderem habe ich in den letzten Jahren viele Verletzungen und Krankheiten durchgemacht und der Wunsch nach Veränderung wurde immer größer. Ich würde gerne weiter Ski fahren, aber so wie die Situation jetzt ist, ist das nicht möglich.“
Ein überraschender Rücktritt
Ein Rücktritt, der die Ski-Szene also überrascht, immerhin war Riis-Johannessen heuer bei den beiden Levi-Slaloms im Einsatz, konnte sich jedoch nicht für den zweiten Lauf qualifizieren. Und: Im vergangenen Winter erlebte sie die beste Saison ihrer Karriere. Sie fuhr in ihrer Paradedisziplin, dem Slalom, sechs Mal in die Top 20, zudem feierte sie in Åre mit Platz 7 ihr bestes Ergebnis überhaupt. Jetzt ist für die Skifahrerin aus Oslo, die im Europacup im Sarntal insgesamt drei Podestplätze erreichte, aber Schluss.

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