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Worley setzte sich in Lienz durch. © APA / EXPA/DOMINIK ANGERER

Königin von Osttirol: Worley triumphiert in Lienz

Zuletzt hatte sie im Jänner 2021 im Pustertal gewonnen: Am Dienstag feierte die Französin Tessa Worley in Osttirol ihren mittlerweile 15. Weltcuperfolg.

Bereits nach dem 1. Lauf lag Worley in Führung, mit einem Vorsprung von 12 Hundertstel auf die schwedische Favoritin Sara Hector ging die Französin in den 2. Lauf. Dort ließ Worley nichts anbrennen, zeigte eine solide Fahrt und sicherte sich schlussendlich einen souveränen Sieg, 30 Hundertstel vor der Slowakin Petra Vlhova.


Hector hatte durch einen Rutscher im Mittelteil mehrere Zehntel verloren, konnte sich jedoch in starker Manier auf den Skiern halten und durfte sich somit dennoch über einen Podestplatz freuen. Die Azzurra Federica Brignone, die nach dem ersten Durchgang auf Platz 12 lag, zeigte einen starken 2. Lauf und landete auf dem 4. Platz. Ihre Landsfrau Marta Bassino, die in der vorigen Saison die kleine Kristallkugel im Riesentorlauf holen konnte, beendete das Rennen auf dem 6. Platz.

Für Worley war es der 15. Weltcupsieg insgesamt – allesamt konnte sie im Riesentorlauf holen. Vor ihrem Sieg in Osttirol war die 32-Jährige zuletzt am 26. Jänner erfolgreich gewesen, damals beim Weltcup am Kronplatz. In Lienz war es ihr erster Sieg, ihren ersten Weltcuptriumph überhaupt hatte sie übrigens im November 2008 in Aspen (USA) gefeiert.

Fehlerfreie Fahrt: Tessa Worley. © ANSA / CHRISTIAN BRUNA



Die im Gesamtweltcup und Riesentorlauf-Weltcup führende US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin war in Österreich aufgrund einer Corona-Infektion nicht mit dabei. Neben Shiffrin fehlte auch die amtierende Weltmeisterin Lara Gut-Behrami erneut wegen eines positiven Corona-Tests. Die Schweizerin hatte deshalb schon die vorangegangen 4 Weltcup-Rennen in Val d'Isère und Courchevel verpasst und dadurch vermutlich wichtige Punkte für das Gesamtklassement verloren.
Südtirolerinnen gehen leer aus
Nichts zu holen gab es für die beiden Südtirolerinnen. Sowohl die Grödnerin Vivien Insam als auch Karoline Pichler aus Petersberg verpassten die Quali für den 2. Lauf der besten 30. Insam, die mit der Startnummer 53 ins Rennen ging, landete auf Rang 40. Die 24-Jährige war erst in Courchevel nach rund 2-jähriger Abstinenz wieder in den Weltcup zurückgekehrt, hatte jedoch auch in Frankreich die Top-30 verpasst. Karoline Pichler (Startnummer 41) kam bei 60 Starterinnen nicht über Platz 49 hinaus.

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