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Vincent Kriechmayr war nach dem Rennen bedient. © APA / BARBARA GINDL

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Vincent Kriechmayr war nach dem Rennen bedient. © APA / BARBARA GINDL

Nach Super-G: Kriechmayr platzt der Kragen

Da musste jemand ordentlich Frust ablassen: Vincent Kriechmayr, Österreichs bester Speedfahrer, war nach dem Super-G in Livigno stinksauer.

Die Saison hatte doch so gut begonnen für Vincent Kriechmayr! Österreichs Speedstar wurde im Super-G von Copper Mountain Zweiter, eine Woche später gewann er jenen von Beaver Creek. Doch danach kam der Motor des 34-Jährigen ins Stottern. Nach einer missglückten Gröden-Etappe (Platz 9 als beste Platzierung) endete das Jahr nun in Livigno auch noch mit seinem ersten Saisonausfall.


Kriechmayr war am Samstag lange Zeit stark unterwegs, brachte es jedoch nicht ins Ziel. Dabei lag der Österreicher bis zu seinem Ausscheiden noch vor Marco Schwarz, der das Rennen schließlich gewinnen konnte. Das war für Kriechmayr, der bereits nach Gröden angefressen war, aber kein Trost. „Das ist mir scheißegal. Das spielt überhaupt keine Rolle. Ich bin ausgeschieden… das war nicht gut genug“, ließ Kriechmayr seinem Frust im ORF-Interview freien Lauf.

Vincent Kriechmayr bei seinem Livigno-Ritt. © ANSA / ANDREA SOLERO

Vincent Kriechmayr bei seinem Livigno-Ritt. © ANSA / ANDREA SOLERO


Selbstkritisch fuhr Kriechmayr fort: „Ich bin ein bisschen zu weit nach rechts gesprungen, habe die Linkskurve versäumt, dann hat mich die Welle gelupft, habe ich mich hineingelehnt – ein Haufen Fehler auf einmal.“ Nun steht für die Abfahrer eine Pause an, erst am 16. Jänner geht’s in Wengen weiter. „Am liebsten wäre mir gleich das nächste Rennen, damit ich wieder in die Spur komme. Das Skifahren hätte vielleicht gepasst, aber Hätti Wari gibt es nicht“, so der Oberösterreicher.

Grund zur Freude hatte dafür ein anderer Österreicher: Marco Schwarz gewann erstmals in seiner Karriere einen Super-G.

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