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Luca De Aliprandini hat sich geärgert. © AFP / KERSTIN JOENSSON

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Luca De Aliprandini hat sich geärgert. © AFP / KERSTIN JOENSSON

„Lächerlich“: Ski-Star De Aliprandini ist stinksauer

Der erste Durchgang des Riesentorlaufs in Beaver Creek wurde von Superstar Marco Odermatt dominiert. Doch für den Aufreger des Tages sorgte Luca De Aliprandini.

Bei Luca De Aliprandini ist der Wurm drin. Italiens bester Riesentorläufer erlebt einen Saisonstart zum Vergessen, klassierte sich sowohl in Sölden als auch in Copper Mountain jenseits der Top 20. Und in Beaver Creek ging die Pechsträhne weiter. Im ersten Durchgang kam De Aliprandini nicht in die Gänge und überquerte die Ziellinie mit einem Rückstand von 2,32 Sekunden. Damit verpasste der 35-Jährige den zweiten Durchgang.


Dass der Frust beim Vize-Weltmeister von 2021 aktuell groß ist, lässt sich an den Szenen nach der Zieleinfahrt ablesen. De Aliprandini war nämlich fuchsteufelswild. „Was machen wir da?“, rief er mit verärgertem Blick. Dann polterte er direkt in die TV-Kamera: „Das ist lächerlich!“

Bei Luca De Aliprandini läuft es derzeit nicht. © APA / CHRISTIAN PETERSEN

Bei Luca De Aliprandini läuft es derzeit nicht. © APA / CHRISTIAN PETERSEN


Worauf genau sich De Aliprandini bezog, ist nicht klar, allerdings präsentierte sich die Piste mit vielen Spuren und weichem Schnee nicht im besten Zustand. Das hatte der Routinier bereits vor dem Rennen gegenüber ORF-Experte Hans Knauß angemerkt. Nach dem verkorksten Lauf platzte es dann aus dem Nonsberger regelrecht heraus.

Vinatzer greift nach Top-Ergebnis

Dass man auf dieser Piste doch noch einiges herausholen kann, das bewies ausgerechnet De Aliprandinis Teamkollege Alex Vinatzer. Der Grödner zeigte mit der vergleichsweise hohen Startnummer 19 eine starke Vorstellung und liegt zur Halbzeit auf Platz 10. Ein Top-Ergebnis ist in Reichweite!

Alex Vinatzer war stark unterwegs. © APA / SEAN M. HAFFEY

Alex Vinatzer war stark unterwegs. © APA / SEAN M. HAFFEY


In einer eigenen Liga fuhr dagegen Marco Odermatt. Mit Startnummer 1 zauberte der Schweizer Superstar eine Zeit in den Schnee, an die niemand auch nur annähernd herankam. Die zeitgleichen Lucas Pinheiro Braathen und Henrik Kristoffersen haben auf Platz 2 bereits 0,86 Sekunden Rückstand. Der Gadertaler Hannes Zingerle erreichte nicht das Ziel. Der zweite Durchgang beginnt um 21 Uhr.

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