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Schwer in der Kritik: Die Flexarena in Lech-Zürs. © APA / MAURICE SHOUROT

Levi gibt Grünes Licht, herbe Kritik an Lech-Zürs

Die Weltcuprennen der Damen in Levi sind gesichert. Währenddessen hagelt es in Lech-Zürs massive Kritik an der Austragung der Parallel-Wettbewerbe.

Eigentlich hätten in Lech-Zürs bereits an diesem Wochenende 2 Parallel-Riesentorläufe stattfinden sollen. Doch weil das Wetter einen Strich durch die Rechnung machte (zu warm, so konnte die Piste nicht beschneit werden), wurde das Event um 2 Wochen nach hinten verschoben. Trotzdem hagelt es massive Kritik an den Veranstaltern.

Ein Winter-Wunderland ist die Weltcupstrecke in Lech-Zürs wohl eher nicht.

Vor allem Umweltaktivisten verurteilen die Weltcuprennen in Vorarlberg. Weil es im November noch keinen Schnee gibt, wird die gesamte Piste mit Kunstschnee präpariert. Zudem gab es 5 Anzeigen gegen die Betreiber der Flexarena. Es soll beim Bau der Weltcupstrecke eine Reihe von Gesetzesübertretungen gegeben haben. Unter anderem soll ohne Genehmigung der Gemeinde ein Schneedepot sowie die Flutlichtanlage errichtet worden sein.
Alles bereit in Levi
In Levi gibt es hingegen keine Schneeprobleme. Die Finnen gaben am Donnerstag Grünes Licht für die Austragung der Weltcuprennen am 20. und 21. November. Aufgrund von Corona werden aber nur die Frauen zu Gast in Lappland sein – dafür gibt es gleich 2 Rennen (Samstag und Sonntag, jeweils um 10.15 und 13.15 Uhr). Der geplante Männerslalom wurde gestrichen.

Autor: cst

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