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Lindsey Vonn stemmt schon wieder Gewichte. © Social Media

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Lindsey Vonn stemmt schon wieder Gewichte. © Social Media

Lindsey Vonn: Ein Video sorgt für Staunen

Am Dienstag erregte Lindsey Vonn international große Aufregung, als sie bekannt gab, dass sie mit einem gerissenen Kreuzband an den Olympischen Spielen in Cortina d’Ampezzo teilnehmen wolle. Nach einem am Donnerstag veröffentlichten Video bestehen nun keine Zweifel mehr an den ehrgeizigen Plänen der US-Amerikanerin.

Im Normalfall bedeutet ein Kreuzbandriss eine Pause von mindestens einem halben Jahr. Für Ausnahmeathletinnen gelten jedoch andere Gesetze. So fuhr Sofia Goggia bei den Winterspielen 2022 in Peking nur wenige Wochen nach einem Teilriss des Kreuzbands zu Olympia-Silber. Ein ähnliches Husarenstück peilt auch Lindsey Vonn an, die sich letzten Freitag bei einem Sturz in Crans-Montana das Kreuzband riss. Als viele schon mit einer Olympia-Absage rechneten, kündigte die 41-Jährige an: Sie startet in Cortina – und peilt nach wie vor den Sieg an.


Dass es die US-Amerikanerin mit ihrem ambitionierten Ziel ernst meint, dürfte spätestens seit Donnerstagabend klar sein. Vonn veröffentlichte in den sozialen Medien ein Video, das staunen lässt: Darin ist zu sehen, wie die 84-fache Weltcupsiegerin Gewichte stemmt, an ihrer Spritzigkeit feilt und Landungen trainiert. Von einer körperlichen Beeinträchtigung ist dabei keine Spur.

Am Freitag wird's ernst

Wie es um Vonns Fitnesszustand tatsächlich bestellt ist, bekommen die Skifans spätestens am Freitag zu sehen, wenn auf der Olimpia delle Tofane das erste Abfahrtstraining über die Bühne gehen wird. Weil die US-Amerikanerin die Strecke aber wie ihre Westentasche kennt (hier gewann sie schon zwölfmal), wird sie in den Trainings das Risiko meiden und erst am Sonntag ihre Karten aufdecken. Beim Training, das am Freitag um 11.30 Uhr beginnt, hat Vonn die Nummer 10.


Wichtig sind die Trainingsläufe auch für Nadia Delago, die sich in der internen Quali gegen Elena Curtoni und Federica Brignone behaupten muss. Zuletzt kursierten jedoch Gerüchte, dass die Aostanerin die Abfahrtstrainings nur mitnimmt, um sich bestens auf den Super-G vorzubereiten. So würden sich also nur Delago und Curtoni um das verbleibende Ticket streiten. Nicol Delago ist in Italiens Team hingegen gesetzt.

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