
Lindsey Vonn im Training von Altenmarkt-Zauchensee. © APA / EXPA/ JOHANN GRODER
Lindsey Vonn geht kein Risiko mehr ein
Rennen auf österreichischem Boden sind Lindsey Vonn immer gut gelegen. In Altenmarkt-Zauchensee stand die US-Skigröße sieben Mal auf dem Podest, vier Siege waren darunter. Für einen neuerlichen Erfolg will die 41-Jährige am kommenden Wochenende nicht alles riskieren, der Fokus gilt klar den Olympischen Spielen in Cortina d'Ampezzo.
08. Januar 2026
Von: apa/dl
„Ich warte auf Februar. Ich habe trainiert, ich bin schnell, aber ich bin nicht am Limit“, sagte sie vor dem Weltcup-Speeddoppel am Wochenende. Für sie sei wichtig, ins Ziel zu kommen und im Februar gesund zu sein.
„Ich weiß, dass ich schneller fahren kann. Aber das macht jetzt keinen Sinn für mich. Ich habe das so oft gemacht, hoffentlich bin ich in meinem Alter klüger“, sagte sie und machte deutlich, nicht erst in Sturzgefahr geraten zu wollen. In diesem Winter ist Vonn die fünf Speedrennen in St. Moritz und Val d'Isere gefahren, die gewaltige Bilanz von einem Sieg, einem zweiten, zwei dritten und einem vierten Rang steht zu Buche. Sie führt im Abfahrtsweltcup und ist in der Super-G-Wertung Dritte.
Im Training weit zurück
In Zauchensee sprach Vonn nach dem ersten Training (3,30 Sek. zurück) mit belegter Stimme, meinte aber, es klinge schlimmer, als es sei. „Gestern habe ich zehn, zwölf Stunden geschlafen. Heute geht es deutlich besser. Es ist nicht so schlimm wie das, was die Amerikanerinnen in Val d'Isere hatten, aber ich bin nicht hundertprozentig fit.“ Sie sei mit der Fahrt ganz zufrieden, hoffe, für das Wochenende aber auf weniger Gegenwind. „Vom Skifahren her passt es. Das ist eine super Strecke für mich.“Zeigte im Training als Sechste auf: Nadia Delago. © APA / EXPA/ JOHANN GRODER
Schnellste im ersten Training war die Deutsche Kira Weidle-Winkelmann vor den Österreicherinnen Christina Ager, Mirjam Puchner und Lena Wechner. Nadia Delago wurde als beste Azzurra Sechste. Die anderen Südtirolerinnen Vicky Bernardi (23.), Sara Thaler (38.) und Nicol Delago (41.) hatten mit den schnellsten Zeiten nichts zu tun – genauso wie Sofia Goggia (39.).
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