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Luca De Aliprandini feierte im Zielraum von Cortina mit Partnerin Michelle Gisin den größten Erfolg seiner Karriere. © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Luca De Aliprandini: „Bekomme immer noch Gänsehaut“

Luca De Aliprandini raste Mitte Februar in Cortina völlig überraschend zum Riesentorlauf-Vizeweltmeistertitel. Nun hat der Nonsberger im Interview über seine Emotionen nach dem größten Erfolg seiner Karriere gesprochen.

Es war wie ein Märchen: Nachdem Aliprandini im Weltcup einige Male knapp am Podest vorbeigeschrammt war, platzte ausgerechnet bei der Heim-WM in Cortina der Knoten. „Ich versuchte klaren Kopf zu bewahren und habe vor dem Start noch mit den Technikern gescherzt. Auch nach ein paar Tagen, habe ich mir die beiden Läufe noch angeschaut. Ich gehörte nicht zu den Favoriten und bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich an diesen Tag denke“, sagte der 30-Jährige gegenüber TGR Trento.


Nicht nur in Cortina konnte De Aliprandini aufzeigen, auch sonst lieferte er in diesem Winter konstante Leitungen ab. So klassierte sich der Azzurro gleich 4 in den Top-Ten, wenngleich ihm das erste Weltcup-Podium weiter verwehrt blieb. Beim Finale in der Lenzerheide war er als 5. erneut sehr nahe dran. Kurzum: De Aliprandini ist seit 3 Jahren Italiens bester Riesentorläufer.

Luca De Aliprandini (Platz 2 nach dem 1. Durchgang) behielt im Finale die Nerven und raste zu WM-Silber. © APA / EXPA/JOHANN GRODER


Mit Blick auf die Olympischen Spiele in Peking, die im kommenden Winter anstehen, möchte sich De Aliprandini weiter verbessern: „In einer Olympia-Saison gibt es natürlich viele Ziele. Jetzt werde ich erstmal eine kleine Pause einlegen, bevor ich nach dem Osterwochenende wieder ein Monat auf Skiern unterwegs sein werde.“

Autor: dl

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