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Lucia Recchia beim Training in Lake Louise (Foto: Pentaphoto)

Lucia Recchia verabschiedet sich vom aktiven Rennsport

In Lake Louise, wo sie am Wochenende eigentlich in die neue Weltcupsaison gestartet wäre, hat sich Lucia Recchia in den Ruhestand verabschiedet.

Bekannt gegeben hat die 32-jährige Dietenheimerin ihren Entschluss nach dem zweiten Trainingslauf. Der Grund sind ihre Knieschmerzen: „Im zweiten Training kam ich kaum noch in die Bindung und auch beim Stehen habe ich Probleme. Es ist schade, da mein Ziel eine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Sotschi 2014 war, aber die Schmerzen sind einfach zu groß“, bedauerte Recchia ihren Entschluss.

Lucia Recchia hat ihren größten Karriere-Erfolg bei der WM in Bormio gefeiert, als sie sich 2005, hinter der Schwedin Anja Paersson, zur Vize-Weltmeisterin im Super-G kürte. Außerdem war sie bei den Titelkämpfen in St. Anton (2001), St. Moritz (2003), Are (2007) und Val d´Isere (2009) dabei, ohne jedoch im Kampf um die Medaillen mitreden zu können. Im Jahre 2000 wurde sie in Kanada auch Vize-Weltmeisterin der Juniorinnen in der Abfahrt.

Auch drei Teilnahmen an Olympischen Spielen in Salt Lake City 2002, Turin 2006 und Vancouver 2010, kann die Dietenheimerin vorweisen. Als bestes Ergebnis scheint ein siebter Platz auf, den sie 2010 in Vancouver im Super-G erreichte.

In ihrer langen Karriere bestritt „Lucy“ insgesamt 149 Weltcuprennen und schaffte es 16 Mal in die Top-Ten, davon zweimal aufs Podium. Das war in der Saison 2004/2005 als sie bei den Super-G-Rennen in Altenmarkt Zweite und in Are Dritte wurde. Ihr Debüt im Weltcup feierte sie vor genau 14 Jahren in Val d´Isere. Ihr bis dato letztes Spitzenresultat schaute im vergangenen Jahr ausgerechnet in Lake Louise heraus, als Recchia in der Abfahrt Sechste wurde.

Autor: sportnews

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