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Stefan Luitz droht das WM-Aus.

Luitz im Pech: Das WM-Aus droht

Für den Deutschen Stefan Luitz liefen die letzten Wochen alles andere als optimal. Nach einem Sturz in Adelboden droht ihm jetzt sogar das WM-Aus.

Den Slalom am Chuenisbärgli verfolgte Stefan Luitz im Zielhang, die Schulter hinter einem dicken Verband versteckt. Einen Tag zuvor hatte die schwierige Piste in Adelboden den Deutschen abgeworfen. Damit geht die Pechsträhne von Luitz weiter.

Erster Weltcupsieg aberkannt

Erst vor wenigen Tagen wurde dem 26-Jährigen aus dem Allgäu sein erster Weltcupsieg wieder genommen, weil er am Start unerlaubten Sauerstoff eingenommen hatte. Weil das „nur“ eine FIS-Regelung, aber kein Doping-Gesetz des Weltverbandes ist, will Luitz jetzt vor das höchste Sportgericht ziehen. Marcel Hirscher, dem der Sieg nachträglich zugesprochen wurde, würde Luitz den Erfolg liebend gerne überlassen. Der Salzburger hatte bereits verkündet, dass er so einen Sieg gar nicht wolle.

Jetzt droht Luitz sogar das Aus bei der Ski-WM im schwedischen Are (5. bis 17. Februar). Bereits vor einem Jahr war der Deutsche verletzt und hatte Olympia wegen eines Kreuzbandrisses verpasst. Luitz hofft, dass er in Schweden mit dabei sein kann. „Es fühlt sich nicht so schlecht an, aber ich kann nicht in meine Schulter hineinschauen“, wird Luitz in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zitiert. Ob sich die WM tatsächlich nicht ausgeht, sollen weitere Untersuchungen zeigen.

Das deutsche Skiteam war zuletzt stark im Aufschwung, wurde heuer aber durch schwere Verletzungen wieder zurückgeworfen. Unter anderem fehlen die beiden Top-Abfahrer Thomas Dreßen und Andreas Sander wegen Kreuzbandrissen.

Autor: cst

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