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Manfred Mölgg will seine Karriere fortsetzen. © Pentaphoto

Manfred Mölgg schafft Klarheit

Auch mit 38 Jahren lässt Manfred Mölgg nicht locker: Der Enneberger peilt nach seiner schweren Knieverletzung das Comeback an. Die wichtigsten Fragen hinsichtlich der neuen Saison hat er nun geklärt.

Jahrelang bildeten Manfred Mölgg und dessen Bruder Michael, der als Servicemann fungierte, ein Erfolgsduo. In Zukunft gehen die Enneberger getrennte Wege. Im SportNews-Interview bedauerte der 38-Jährige dies: „Mir tut es brutal leid, ich hätte gerne mit meinem Bruder weitergemacht“, sagte Mölgg. Grund für die Trennung seien finanzielle Kürzungen seiner Skifirma Fischer gewesen, wenngleich auch andere Faktoren die Entscheidung beeinflusst hätten. Nun wurde bekannt, dass Michael eine Trainerkarriere startet und künftig die Europacup-Gruppe der Schweizer Männer betreuen wird.

Kein Material-Wechsel
Gewissheit gibt es auch hinsichtlich Mölggs Material: Nach Spekulationen um einen Firmen-Wechsel hat sich der Südtiroler laut Raceskimagazine nun entschieden, Fischer treu zu bleiben, obwohl er sich in der nächsten Saison einen vom italienischen Wintersportverband zur Verfügung gestellten Servicemann mit Giuliano Razzoli teilen muss.

Zurzeit konzentriert sich der Routinier aber ausschließlich auf seine Reha, die über die Fortsetzung seiner Karriere entscheidet. „Alles hängt von meinem Knie ab. Wenn es auf den Skiern gut reagiert und alles passt, dann werde ich weitermachen. Die Lust und der Wille sind jedenfalls immer noch da“, sagt Mölgg.

Autor: leo

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