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Manfred Mölgg ist startklar für die Weltcupsaison 2015/16 (Foto: Facebook)

Manfred Mölgg will „auch im Riesentorlauf in die Top 15“

219 Weltcuprennen, 17 Podiumsplatzierungen, zwei Siege, zwei WM-Medaillen und eine kleine Kristallkugel stehen ihm zu Buche. Doch obwohl er bereits längst zu den erfahrensten Rennläufern des Weltcupzirkus zählt, sprüht Manfred Mölgg auch vor seiner 13. Saison noch voller Elan.

Der strapaziöse Trainingsmonat in den Anden hat beim 32-Jährigen Routinier keine Spuren hinterlassen. Im Gegenteil. Die Übungseinheiten in Usuhaia haben bei ihm erst richtig die Lust auf Renneinsätze geweckt. „In den vergangenen zwei Jahren wurde ich während der Saisonvorbereitung immer wieder durch Verletzung gebremst“, so wird Mölgg vom italienischen Wintersportverband zitiert, „Heuer hingegen war alles anders: Ich konnte richtig gut trainieren und bin bereit, die neue Saison in Angriff zu nehmen.“


Mölgg in der Vorbildfunktion


Sein Hauptaugenmerk konzentrierte sich in den Trainingseinheiten auf den Riesentorlauf, denn dort gebe es, so Mölgg, großen Aufholbedarf. „In dieser Disziplin habe ich im letzten Winter nur drei Rennen bestritten“. Folglich ist er im Ranking auf Position 60 zurückgerutscht. Das soll jedoch nur eine Momentaufnahme sein, denn die Zielsetzung lautet unmissverständlich: „In beiden Disziplinen unter die Top 15! Jetzt werde ich noch einen Monat hart an mir arbeiten, um für den Riesentorlauf in Sölden gewappnet zu sein. Danach konzentriere ich mich auf den Slalomauftakt in Levi.“

Über seine Rolle als Routinier im italienischen Team ist der Enneberger glücklich: „Ich versuche, meine Erfahrung an die jüngeren Mannschaftskollegen weiterzugeben und ihnen bei ihrer Entwicklung zu helfen. Doch auch ich persönlich habe noch einige Saison vor mir, in denen ich hoffentlich den ein oder anderen Erfolg einfahren werden.“

Autor: sportnews

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