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Manuela Mölgg legte eine furiose Aufholjagd hin (Pentaphoto) Sara Pardeller sorgte für ein Karriere-Highlight

Manuela Mölgg: „Manny hat mir Kraft gegeben” – Stimmen zum Rennen

Neben Tagessiegerin Tina Maze standen am Samstag beim ersten Weltcupslalom der Saison zwei Südtirolerinnen groß im Rampenlicht: Manuela Mölgg und Sarah Pardeller. Nach dem Rennen hatten sie einiges zu erzählen.

Manuela Mölgg etwa ging mit der hohen Startnummer 52 ins Rennen und qualifizierte sich als 27. für den zweiten Lauf. Dort wuchs sie nochmal über sich hinaus und machte sage und schreibe 15 Plätze gut. „Das hätte ich nicht für möglich gehalten, zumal wir zuletzt nur selten Slalomläufe trainieren konnten. Entscheidend war, dass ich heute auch im Flachteil sehr gut unterwegs war“, erklärte die Ennebergerin, der nach dem zwölften Endrang ein Lächeln ins Gesicht stand. Sie weiß auch, weshalb sie zu dieser Aufholjagd im Stande war: „Mein Bruder Manfred gibt mir sehr viel Kraft. Wie optimistisch und leidenschaftlich er sich nach seiner schweren Verletzung herankämpft, ist bewundernswert. Da konnte ich mir viel abschauen. Ich bin mir sicher, dass ich den Schwung jetzt auch nach Nordamerika mitnehmen werde.“


Pardeller ist sprachlos

Groß war die Freude nach dem Rennen auch bei Sarah Pardeller. Die 26-Jährige Deutschnofnerin, die vor der Saison kaum jemand auf dem Zettel hatte, erzielte am Samstag ihr bestes Weltcupergebnis. Entsprechend euphorisch fiel ihr kurzes Statement auf Facebook aus: „Levi... 15. Plotz!! :-)) wos soll i sogn!?? Danke danke in olle fürs Daumen druckn…!!“ Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.

Autor: sportnews

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