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Marco Odermatt schlug in Garmisch zurück. © ANSA / PETER SCHNEIDER

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Marco Odermatt schlug in Garmisch zurück. © ANSA / PETER SCHNEIDER

Marco Odermatt: Das Imperium schlägt zurück

Bei den Olympischen Spielen in Bormio hatte der erfolgsverwöhnte Marco Odermatt eine Goldmedaille verpasst. Doch nun hat der beste Skifahrer der letzten Jahre bei der Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen zurückgeschlagen.

Marco Odermatt führte am Samstag einen Schweizer Dreifachsieg an. Insgesamt landeten gar fünf Eidgenossen in den Top-Ten. Die schwierige Abfahrt auf der Kandahar wurde aber speziell von Odermatt und Alexis Monney dominiert. Sein Schweizer Landsmann kam ihm mit Abstand am nächsten und verfehlte um vier Hundertstelsekunden seinen zweiten Weltcupsieg.


Odermatt wird heuer hingegen – wenn alles normal läuft – zum fünften Mal in Folge die große Kristallkugel und den Hattrick im Abfahrtsweltcup feiern. So groß ist der Vorsprung des 28-Jährigen. Zum ersten Mal jubelte Odermatt hingegen in der Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen. Der dritte Schweizer, Stefan Rogentin, verlor bereits fast eine Sekunde auf „Odi“.

Franzoni bester Azzurro

Als bester Azzurro landete Giovanni Franzoni auf Rang vier. Der Italiener verpasste das Podest um gut zwei Zehntel. Den vierten Platz teilte sich Franzoni mit dem Österreicher Vincent Kriechmayr. Florian Schieder klassierte sich als bester Südtiroler auf Rang acht und war um eine Hundertstel schneller als Dominik Paris, der Neunter wurde. Der Ultner zeigte eine beherzte, aber nicht fehlerfreie Fahrt.

Giovanni Franzoni wurde Vierter. © APA/EXPA/ JOHANN GRODER / EXPA/ JOHANN GRODER

Giovanni Franzoni wurde Vierter. © APA/EXPA/ JOHANN GRODER / EXPA/ JOHANN GRODER


Christof Innerhofer klassierte sich auf Platz 19. Am Sonntag (11.15 Uhr) wird im bayerischen Garmisch noch ein Super-G ausgetragen.

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