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Marco Odermatt konnte es Ziel selbst kaum glauben: 78 Hundertstel an Vorsprung fuhr der junge Schweizer heraus. © APA/getty / MATTHEW STOCKMAN

Marco Odermatt zähmt den Raubvogel am besten

Zum Auftakt des langen Beaver-Creek-Wochenendes hat es am Donnerstag das erste von zwei Super-G-Rennen gegeben. Am Ende stand Marco Odermatt ganz oben – während es für die Südtiroler nicht gut lief.

Die Bird of Prey („Raubvogel“) im US-Bundesstaat Colorado gilt nicht umsonst als eine der heißesten Pisten des Weltcup-Zirkus. Auch am Donnerstag präsentierte sich die Strecke und deren Kurssetzung von der schwierigen Seite.


Matthieu Bailet eröffnete das Rennen mit einem schlimmen Sturz. Der Franzose blieb unverletzt. Dominik Paris war als Zweiter an der Reihe und kam ebenfalls nicht in das Ziel. Schließlich war es Matthias Mayer (AUT), der den Super-G als erster Läufer gut erwischte. Am Ende sollte es für den Kärntner der 2. Platz werden.

Odermatt perfekt, Casse zeigt auf
Gegen Marco Odermatt war kein Kraut gewachsen. Der Schweizer erwischte die Schlüsselpassagen perfekt und zeigte, was mit Technik und Mut möglich ist. 78 Hundertstel sind viel Vorsprung, vor allem wenn man die kurze Laufzeit (1.08,61 Minuten) bedenkt. Für Odermatt ist es der zweite Weltcupsieg in der laufenden Saison, nach dem Triumph beim Riesentorlauf in Sölden. Dritter wurde Überraschungsmann Broderick Thompson (CAN).

Mattia Casse war am Donnerstag der beste Azzurro. © APA/getty / TOM PENNINGTON

Für die Südtiroler war wenig zu holen. Paris schied aus und Christof Innerhofer (Gais) verlor 2,70 Sekunden an Zeit. Mit Mattia Casse (9.) landete allerding ein Teamkollege der beiden in den Top 10. Der Rückstand des Azzurro ist mit 1,32 Sekunden allerdings beträchtlich.

Schlagwörter: Wintersport

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