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An der Abfahrt am Matterhorn wird fleißig gefeilscht. © APA/AFP / FABRICE COFFRINI

Matterhorn-Weltcup erst 2023, aber mit Inputs aus Gröden

Das Weltcup-Debüt der spektakulären Abfahrt am Matterhorn wird erst 2023 sein. Im nächsten Jahr soll sie aber im Kalender des Europacups auftauchen. Bis dahin haben sich die Veranstalter auch Hilfe von Südtiroler Profis geholt.

Weil es der Rennleitung bei der Matterhorn-Abfahrt an Erfahrung mangelt, haben sich die Schweizer Hilfe vom Weltcup in Gröden geholt. Rainer Senoner, der Rennchef von der Saslong, soll den Veranstaltern am Matterhorn laut Informationen des Blick „sechs bis sieben“ Leute zur Verfügung gestellt haben. Dafür verantwortlich ist auch Bernhard Russi. Der ehemalige Schweizer Abfahrer hat dem Matterhorn-Team den Tipp gegeben, im Grödner Tal um Hilfe zu bitten.


„Weil wir sportlich zu wenig Erfahrung haben, hat mir Bernhard den Tipp gegeben, die Rennleitung von Val Gardena zu kontaktieren. Wir haben in der Zwischenzeit mit den Grödnern einen 3-Jahres-Vertrag vereinbart. Junge Zermatter und Cervinesi haben die Möglichkeit, von diesen Profis zu lernen und in drei Jahren sind wir bereit“, sagte Franz Julen, der OK-Chef vom Matterhorn. Auch die Zweisprachigkeit der Grödner sei ein großer Vorteil.

Debüt aufgeschoben
Die Matterhorn-Abfahrt hätte eigentlich schon in der kommenden Saison im Weltcup-Kalender auftauchen sollen. Das wurde nun aber aufgeschoben, vorher wird sie im Europacup getestet. Die Abfahrt würde auf der Schweizer Seite des Matterhorns starten und in Cervinia, also in Italien, wäre das Ziel. Damit wäre es das erste grenzüberschreitende Weltcup-Event.

Es gibt aber auch Skeptiker gegenüber der geplanten Abfahrt, darunter der ehemalige österreichische Skirennläufer Hans Knauss. Eine Abfahrt, die auf 4000 Metern startet und so lang ist, außerdem noch äußerliche Faktoren wie Wind und Gletscher beinhaltet, sei zu gefährlich für die Athleten und müsse noch überarbeitet werden.

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