
Ski-Superstar Mikaela Shiffrin. © APA/afp / JURE MAKOVEC
Mikaela Shiffrin: Schlimme Diagnose für ihre Mama
Nach dem Ende einer denkwürdigen Saison gibt Mikaela Shiffrin tiefe Einblicke – und spricht über einen Schicksalsschlag, der sie in den vergangenen Monaten ereilt hat.
07. April 2026
Von: det
Am 18. Februar hat es Mikaela Shiffrin allen gezeigt. Im letzten Olympiarennen von Cortina d’Ampezzo, dem Slalom, errang die 110-fache Weltcupsiegerin ihre langersehnte Medaille, die noch dazu in Gold glänzte. Damit beendete die beste Skifahrerin der Geschichte eine lange Olympia-Durststrecke, immerhin datiert ihr letztes Edelmetall bei den Winterspielen aus dem fernen Februar 2018.
Es war allerdings nicht nur der immense Druck, mit dem Shiffrin zurechtkommen musste. Wie sie nun in ihrem Podcast What’s the point offenbarte, durchlebte die 31-Jährige damals auch privat keine leichte Zeit. Vor der Olympia-Saison ist ihre Mutter Eileen nämlich an Krebs erkrankt.
Eileen Shiffrin ist nicht nur die Mama von Mikaela, sondern auch ihre ständige Begleiterin im Ski-Zirkus. © AFP / JURE MAKOVEC
Vielen Kollegen und Kolleginnen in der Ski-Welt sei Eileens Abwesenheit aufgefallen, so Mikaela. Kein Wunder, immerhin ist die 66-Jährige seit jeher an der Seite ihrer Tochter und begleitet sie als Trainerin, Logistikplanerin und Mädchen für alles überall hin. Während sich die Shiffrins während der Saison noch bedeckt hielten, gaben sie nun den Grund für Eileens Abwesenheit bekannt.
Bestrahlungs- und Chemotherapie
Im vergangenen Herbst wurde bei Eileen während einer Routineuntersuchung ein Tumor entdeckt. Shiffrins Mama musste sich daraufhin für mehrere Wochen einer Bestrahlungs- und Chemotherapie unterziehen. In dieser Olympischen Saison kamen zu den sportlichen Hürden also plötzlich noch ganz andere Herausforderungen hinzu. „Du hast dich dein ganzes Leben um mich gekümmert, jetzt musstest du dich um deinen Körper kümmern“, so Mikaela Shiffrin im Podcast.„Nehmt eure Vorsorgeuntersuchungen wahr.“ Eileen Shiffrin
Die Familie Shiffrin hat diese Krebserkrankung lange Zeit aus der Öffentlichkeit ferngehalten, nun macht sie es aber publik. Der Grund: „Ich kann nicht genug betonen, wie wichtig das Bewusstsein ist, dass man zur Mammografie und Koloskopie geht, seine Vorsorgemöglichkeiten wahrnimmt“, sagt Eileen Shiffrin. Bei ihr sei der Tumor bei einer Routine-Koloskopie entdeckt worden. Ein Termin, den sie wegen des Olympia-Stresses beinahe nicht wahrgenommen hätte.
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