S+
Christof Innerhofer war mit seiner Fahrt nicht ganz zufrieden. © APA / EXPA/ JOHANN GRODER

L Ski Alpin

Christof Innerhofer war mit seiner Fahrt nicht ganz zufrieden. © APA / EXPA/ JOHANN GRODER

Innerhofer: „Mir ging es nicht nur ums Dabeisein“

Christof Innerhofer hätte sich einen anderen Olympia-Abschied gewünscht. Mit 41 Jahren waren es seine letzten Spiele. „Ich hatte gehofft, stärker fahren zu können. Ich konnte im Rennen einfach nicht entscheidend zulegen“, sagte er nach seinem elften Platz im Super-G.

„Mir ging es nicht nur ums Dabeisein“, stellte der Gaiser sofort klar. „Ich habe schon geglaubt, eine Medaille holen zu können“, sagte Innerhofer. „Im Grunde war die Leistung ähnlich wie dieses Jahr im Weltcup. Fünf oder sechs Zehntel schneller hätte ich schon fahren können, dann wäre es halt der fünfte oder sechste Rang geworden“, sagte der Silber- und Bronzemedaillengewinner von Sotschi 2014.


„Ich weiß ganz genau, wie schwierig es ist, eine Olympiamedaille zu gewinnen. Wie lange hat Domme warten müssen? Ich schätze mich sehr, sehr glücklich, dass ich das schon vor zwölf Jahren geschafft habe“, meinte Innerhofer. „Es war ein schwieriger Super-G für mich. Hier war es anders wie in Kitzbühel oder Gröden“, meinte Innerhofer, der dort in diesem Winter seine besten Ergebnisse hatte. „Die Erfahrung bringt dir hier wenig. Man muss gut Skifahren. Wenn man auch schon zehn Mal diese Kurven gefahren ist – das bringt keinen besonderen Vorteil.“

Der Südtiroler landete auf dem elften Rang. © ANSA / ANNA SZILAGYI

Der Südtiroler landete auf dem elften Rang. © ANSA / ANNA SZILAGYI


Innerhofer ging mit Startnummer vier ins Rennen, also gleich nach dem US-Amerikaner Ryan Cochran-Siegle, der die Silbermedaille holte. „Die Piste ist später sicher schlechter geworden“, gab Innerhofer zu. „Vincent Kriechmayr hatte es mit der Startnummer 15 schon richtig schwer“, analysierte „Inner“. „Die Voraussetzungen waren gewiss nicht für alle gleich.“

Keine ideale Vorbereitung

Innerhofer sprach auch von einer „nicht sehr idealen Vorbereitung“ auf diesen Super-G. „Ich war jetzt zehn Tage lang hier in Bormio als Reserve-Fahrer für die Abfahrt, habe die Abfahrts-Trainings absolviert, aber in diesen Zeitraum nur ein einziges Mal Super-G trainiert“, meinte der Gaiser. „Zuletzt hatte ich am 6., 7. und 8. Jänner in Reinswald ordentlich Super-G trainieren können.“



>>>Hier geht es zur Olympia-Sonderseite<<<

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben. Aktivierungslink erneut senden
Vervollständigen sie Ihre Profil-Angaben, um Kommentare zu schreiben.
Profil bearbeiten

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2026 First Avenue GmbH