L Ski Alpin

Karoline Pichler will im Riesentorlauf punkten. © Pentaphoto

Mit drei Südtirolerinnen: Ski-Damen in Åre

Noch zwei Stationen, dann ist die Weltcup-Saison der alpinen Ski-Damen schon wieder zu Ende. Bevor sich Mikaela Shiffrin & Co. in den Urlaub verabschieden, stehen aber noch wichtige Entscheidungen aus.

Am nächsten Wochenende in Åre gilt unweigerlich dem Duell um den Gesamtweltcup zwischen Petra Vlhova und Mikaela Shiffrin, die mit 117 Punkten in Führung liegt, die ganze Aufmerksamkeit. Die beiden Rennen in Schweden, ein Riesentorlauf und ein Slalom, werden zeigen, in welcher Richtung das Pendel ausschlagen wird. Zurzeit deutet alles darauf hin, dass Shiffrin zum vierten Mal die große Kugel abräumt.


Südtirols Fans dürfen sich im WM-Ort von 2019 auf eine Besonderheit freuen: Erstmals in dieser Saison werden zwei Damen einen Weltcup-Slalom bestreiten – nämlich Vera Tschurtschenthaler und Celina Haller. Erstere fährt die beste Saison ihrer Karriere und hat sich durch den ersten Europacup-Podestplatz gewissermaßen ein Fixticket im Weltcup erarbeitet. Haller hingegen überzeugt durch Konstanz, der ganz große Wurf blieb ihr noch verwehrt. Neben den beiden Südtirolerinnen werden auch Anita Gulli, Lara Della Mea, Marta Rossetti sowie Federica Brignone und Marta Bassino den Slalom bestreiten.

Pichler peilt Quali an
Die beiden Riesentorlauf-Spezialisten streben tags zuvor den ersten italienischen Damen-Sieg auf schwedischem Boden an. Das Ziel von Roberta Melesi, Karoline Pichler, Asja Zenere und Roberta Midali ist hingegen die Qualifikation für den zweiten Durchgang. Pichler blieb das in der laufenden Saison noch verwehrt. Vielleicht klappt der Knoten ja in Åre, wo sie bereits 2014 und 2015 am Start gestanden ist.

Tessa Worley und Sara Hector streiten sich um die Kugel. © ANSA / GIAN EHRENZELLER


Während die Slalom-Kugel schon sicher in den Händen von Petra Vlhova ist, herrscht im Kampf um Riesentorlauf-Kristall ein spannender Kampf zwischen Olympiasiegerin Sara Hector und Tessa Worley. Die beiden Athletinnen werden nach dem Sieg der Französin in Lenzerheide von 55 Punkten getrennt. Verlässt Hector Åre mit mehr als 100 Zählern Vorsprung, ist ihr die Kugel nicht mehr zu nehmen.

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