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Manfred Mölgg war mit seinem Comeback nicht unzufrieden. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Mölgg nach Comeback: „Geht schon in Ordnung“

Die lange Coronapause, der auch das Weltcupfinale der Vorsaison zum Opfer fiel, lässt manchmal vergessen, wie lange Manfred Mölgg außer Gefecht war. Nach dem Comeback beim Riesentorlauf in Sölden war der Südtiroler Routinier nicht unzufrieden, aber auch nicht hellauf begeistert.

„Alles in allem geht das schon in Ordnung“, sagte Mölgg nach dem Weltcupauftakt am Rettenbachferner ( hier geht es zum SportNews-Rennbericht). Der Südtiroler hat das Rennen als 21. beendet, was angesichts seiner schweren Knieverletzung (Kreuzbandriss im Jänner) als Erfolg verbucht werden kann. Ganz zufrieden war Mölgg trotzdem nicht – dafür lodert das Rennfahrer-Feuer trotz seiner 38 Jahre zu stark. „Ich habe im 2. Lauf etwas zu viel Zeit verloren, das ist schade. Insgesamt sind wir ordentlich Skigefahren, haben aber noch Luft nach oben“, so der Enneberger.

Bester Azzurro in Sölden: Luca De Aliprandini. © APA/afp / JOE KLAMAR


Italiens Bester in Sölden war Luca De Aliprandini. Der Nonsberger war allerdings ebenfalls mit seinem 2. Durchgang nicht zufrieden: „Da habe ich mir schon etwas mehr erwartet. Zumindest weiß ich, wo ich die Zeit verloren habe.“
Enttäuschung bei den Hausherren: „Viel zu wenig“
„Es war nicht das, was wir erwartet haben. Da muss man den Tatsachen ins Augen schauen“, gab auch Herrenchef Andreas Puelacher im TV-Interview zu und der beste ÖSV-Athlet, Stefan Brennsteiner, meinte: „Platz 17 als bester Österreicher ist natürlich viel zu wenig. Aber ich muss auf mich selbst schauen. Ich habe mich von dem Thema eh schon genug drausbringen lassen.“
„Lucas ist groß, kräftig und fit.“
Henrik Kristoffersen über seinen Teamkollegen Braathen
Neben der Österreicher-Pleite war vor allem Sieger Lucas Braathen in aller Munde. Vorjahresgewinner Alexis Pinturault, der 3 Hundertstel hinter dem Podium 4. wurde, hatte für den jungen Norweger nur Lob über: „Lucas ist Wahnsinn, so jung, so stark. Auf ihn müssen wir in dieser Saison schauen. Auch Landsmann Henrik Kristoffersen beglückwünschte den 20-Jährigen: „Lucas ist groß, kräftig und fit. Chapeau. Eine tolle Fahrt von ihm.“

Autor: cst/apa

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