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Aksel Lund Svindal gewann zum 6. Mal in Gröden (Foto FB) Christof Innerhofer schrammte am Podest vorbei (Foto Pentaphoto)

Mr. Gröden schlägt wieder zu - „Inner“ & „Domme“ überraschen

Aksel Lund Svindal ist am Samstag seinem Ruf als Gröden-Dominator einmal mehr gerecht geworden und hat die Saslong-Abfahrt in souveräner Manier gewonnen. Im Mittelpunkt standen aber auch Christof Innerhofer und Dominik Paris, die ihren Saslong-Fluch überwinden konnten.

Und dann waren es 6! 6 Siege, die Aksel Lund Svindal auf der altehrwürdigen Saslong gefeiert hat. Vier Mal stand er im Super-G ganz oben, zwei Mal in der Abfahrt, wobei sein jüngster Erfolg vom Samstag datiert – und eindrucksvoller nicht hätte sein können. Mit der Startnummer 13 legte das norwegische Kraftpaket einen wildentschlossenen und vor allem fehlerfreien Lauf hin und kam mit über einer Sekunden Vorsprung auf den zwischenzeitlichen Führenden Thomas Dressen ins Ziel. Da wusste man schon: Diese Zeit wird wohl nur sehr schwer, ja unmöglich zu unterbieten sein. Und so war es auch: Einzig und allein Kjetil Jansrud brachte Svindals Bestmarke kurzzeitig in Bedrängnis, doch auch er hatte im Ziel als Zweiter knapp sechs Zehntelsekunden Rückstand.

Vorjahressieger Max Franz stieg als Drittplatzierter ebenfalls aufs Stockerl. Dahinter kam es zu einem wahren Hundertstelkrimi im Kampf um die Positionen: Der Schweizer Gilles Roulin fuhr mit Startnummer 32 noch sensationell auf Rang vier, von wo er Christof Innerhofer verdrängte. Der Gaiser beendete das Rennen so an 5. Stelle – ein herausragendes Ergebnis, immerhin war der 32-Jährige bei der Gröden-Abfahrt noch nie besser als 13. Nur zwei Hundertstelsekunden hinter „Inner“ platzierten sich Romed Baumann und der Ultner Dominik Paris ex aequo an 6. Position. Für Paris ebenfalls ein Erfolgserlebnis, da die Saslong auch für ihn nicht zu den Lieblingsstrecken zählt.


Werner Heel mitAusrufezeichen, schwarzer Tag für Fill

Völlig danebengegangen ist der Auftritt von Peter Fill, der mit über drei Sekunden Rückstand ins Ziel gekommen ist und 57. wurde. Werner Heel setzte indes ein starkes Ausrufezeichen: Nach zwei fünften Plätzen im Training untermauerte er auch in der Abfahrt, dass ihn Gröden liegt und fuhr als 23. in die Punkteränge.


FIS Weltcup in Gröden

Abfahrt der Herren

1. Aksel Lund Svindal (NOR) 1.57,00
2. Kjetil Jansrud (NOR) +0,59
3. Max Franz (AUT) +0,85
4. Gilles Roulin (SUI) +1,00
5. Christof Innerhofer (ITA/Gais) +1,14
6. Romed Baumann (AUT) +1,16
6. Dominik Paris (ITA/Ulten) +1,16
8. Beat Feuz (SUI) +1,17
9. Jared Goldberg (USA) +1,18
10. Mauro Caviziel (SUI) +1,22

23. Werner Heel (ITA/Walten) +1,99
33. Emanuele Buzzi (ITA) +2,27
46. Matteo Marsaglia (ITA) +2,95
49. Mattia Casse (ITA) +3,19
57. Peter Fill (ITA/Kastelruth) +3,35



SN/td


Autor: sportnews

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