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Zurückgetreten: ÖSV-Präsident Karl Schmidhofer. © APA / EXPA/JFK

Nach 100 Tagen: ÖSV-Präsident Schmidhofer zurückgetreten

Das kommt überraschend: ÖSV-Präsident Karl Schmidhofer hat am Donnerstag nach nur drei Monaten bzw. 100 Tagen im Amt seinen Rücktritt erklärt.

Schmidhofer begründete dies mit einem „schweren Schicksalsschlag in der Familie“ – konkret einem Schlaganfall seines 35-jährigen Sohnes. „Ich will nun voll und ganz meine Kraft der Familie widmen“, sagte der sichtlich bewegte Schmidhofer.


Die Entscheidung sei ihm nicht leicht gefallen, aber der Schicksalsschlag lasse ihm keine andere Wahl, so der scheidende ÖSV-Präsident. Interimistisch wird die Agenden des Steirers vorerst als dienstälteste Funktionärin in der Führung des ÖSV Vizepräsidentin Roswitha Stadlober übernehmen. Dies habe das ÖSV-Präsidium einstimmig beschlossen. Stadlober übernimmt vorerst den Vorsitz im Präsidium bzw. die Repräsentation des Verbandes nach außen, sagte ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer.

Roswitha Stadlober übernimmt das Amt bis es Neuwahlen gibt. © APA / BARBARA GINDL

Die Verantwortlichen haben nun zwei Möglichkeiten: Entweder es gibt eine vorgezogene Neuwahl oder man wartet bis zur regulären Länderkonferenz bzw. Jahreshauptversammlung im kommenden Juni.

Schlagwörter: Wintersport OSV Ski Alpin

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