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Marc Gisin hat sich ein Ultimatum gesetzt. © NTB Scanpix / GEIR OLSEN

Nach Gröden-Sturz: Marc Gisin kämpft um seine Karriere

Knapp 2 Jahre ist der Horror-Sturz von Marc Gisin bei der Saslong-Abfahrt in Gröden nun her. Gänzlich erholt hat sich der Schweizer davon noch nicht – im Gegenteil. Jetzt setzt er sich ein Ultimatum.

Die Szenen dürften vielen Ski-Fans noch bestens in Erinnerung sein: Bei der Anfahrt auf die Kamelbuckel verschnitten sich Marc Gisins Ski, sodass er schrecklich zu Sturz kam. Die Folge: 16 Brüche am Rippenbogen, Verletzungen an der Luge und an der Hüfte – sowie ein arg beeinträchtigtes Selbstvertrauen, das ihn im Vorjahr zum frühzeitigen Abbruch der Saison zwang.


In Gröden war Gisin im Dezember 2018 schwer zu Sturz gekommen. © AFP / ALBERTO PIZZOLI


Jetzt kämpft der Eidgenosse um die Fortsetzung seiner Karriere. Nach den Gletschertrainings in Zermatt gibt es für Gisin gute und schlechte Erkenntnisse, wie er gegenüber dem Blick erklärte. Positiv: „Mein Körper hat wieder die Basis erreicht, die ein Skifahrer braucht und macht jetzt wieder das, was ich will.“ Negativ: „Das Vertrauen stellt nach wie vor ein Problem dar. Das ist beim Sturz in Gröden wirklich arg geschädigt worden. Ich bin noch nicht da, wo ich sein möchte.“

Jetzt hat sich Speedspezialist Gisin ein Ultimatum gesetzt: „Bis zum Saisonstart muss alles wieder funktionieren. Wenn nicht, wird sich ganz ernsthaft die Frage stellen, ob das Rennfahren für mich noch Sinn macht.“ Die Saison in den Speed-Disziplinen geht Anfang Dezember los.

Autor: det

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