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Derzeit gut drauf: Nadia Delago. © APA/afp / CHRISTOF STACHE

Nadia Delago mit weiterem Ausrufezeichen

Nadia Delago erlebt derzeit ihre bisher beste Saison. Am Samstag bei der Weltcupabfahrt in Garmisch-Partenkirchen setzte sie ein weiteres Ausrufezeichen.

So dürfte der erste Weltcup-Podestplatz für die 24-jährige Grödnerin nur mehr eine Frage der Zeit sein: Auf der Kandahar fand sie eine gute Linie, war schnell unterwegs und zeigte größtenteils eine starke und sichere Fahrt. In den engeren Passagen im Mittelteil blieb sie aber nicht ganz ohne Fehler.


Schlussendlich landete Delago auf dem starken 5. Platz und verpasste das Podest um gerade mal 7 Hundertstel. Damit schaffte sie es in dieser Saison bereits zum fünften Mal in die Top 10, jeweils in der Abfahrt und zwar mit den Plätzen 6, 6, 8, 4 und nun eben 5. Die Olympischen Winterspiele können für sie kommen.

In die Punkteränge schaffte es auch die Petersbergerin Karoline Pichler. Die 27-Jährige, die in Peking nicht mit dabei sein wird, landete auf Rang 28. Weniger gut lief es diesmal für Olympia-Starterin Nicol Delago. Nadia Delagos ältere Schwester schied aus. Im Schlussabschnitt der Strecke kam sie zu Sturz, blieb aber glücklicherweise unverletzt. Ärgerlich: Delago war gut unterwegs und auf Podestkurs. Ohne Sturz hätte die Grödnerin wohl den 3. Rang geholt.

Suter eine Klasse für sich
In Abwesenheit einiger Top-Läuferinnen ist die Schweizerin Corinne Suter als Favoritin an den Start gegangen und dieser Rolle eindrucksvoll gerecht geworden.

Die 27-Jährige zeigte eine gute Mischung aus Risiko und Kontrolle und zauberte eine Bestzeit in den Schnee, an die niemand herankam. Schlussendlich siegte Suter mit einem Vorsprung von 0,51 Sekunden vor ihrer Landsfrau Jasmine Flury. Rang 3 ging an die Österreicherin Cornelia „Conny“ Hütter (+0,78).

Corinne Suter holte sich den Sieg. © APA/afp / CHRISTOF STACHE



Nur 41 Läuferinnen standen am Samstag auf der Startliste. Die bisherige Dominatorin der Speed-Saison, die Azzurra Sofia Goggia fehlte verletzungsbedingt, genauso wie Breezy Johnson. Mikaela Shiffrin, Petra Vlhova, Lara Gut-Behrami, Michelle Gisin, Ragnhild Mowinckel und einige andere legten vor den Olympischen Spielen noch eine Pause ein oder befanden sich schon auf der Anreise nach China. Am Sonntag steht in Garmisch noch ein Super-G auf dem Programm (ab 11.30 Uhr).

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