L Ski Alpin

Hat ihren Rücktritt erklärt: Roberta Midali © Pentaphoto

Nächster Rücktritt bei Italiens Ski-Damen

Andauernde Rücken- und Knieschmerzen: Das ist der Grund, warum eine italienische Weltcup-Athletin schon mit 27 Jahren die Skier in die Ecke stellt.

Roberta Midali gehörte bis zuletzt der italienischen Weltcup-Mannschaft der Technikerinnen an. Trotzdem hat sie nun entschieden, ihre Ski-Karriere zu beenden. Wie eingangs erwähnt sind akute Knie- und Rückenschmerzen dafür verantwortlich. Außerdem will sich die Frau aus Branzi in der Provinz Bergamo nun auf ihr Studium konzentrieren, steht doch im Juli der Abschluss in der Betriebswirtschaftslehre an.


Die Italienerin hat in ihrer Karriere 40 Weltcup-Rennen bestritten und dabei zwei Mal Punkte gesammelt. Am 17. Jänner 2021 wurde sie beim Riesentorlauf in Kranjska Gora 23., zehn Tage später belegte sie am Kronplatz in der gleichen Disziplin den 26. Rang. Im Europacup erklomm sie drei Mal das Podest, vor rund einem Jahr gelang ihr in Götschen (Deutschland) ihr einziger Sieg. Den größten Erfolg ihrer Karriere feierte Midali 2015 in Tarvis, als sie sich zur Italienmeisterin im Slalom krönte.

Dem Marsaglia-Beispiel gefolgt
Nach einer durchwachsenen Saison mit vielen Ausfällen und wenig guten Ergebnissen ist nun also Schluss. Midali ist somit die zweite Weltcup-Athletin aus Italien, die ihrer Karriere ein Ende setzt. Gleiches hatte Francesca Marsaglia schon vor wenigen Wochen getan.

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