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Henrik Kristoffersen ist auf Südtirol-Besuch.

„Nächstes Level erreichen“: Henrik Kristoffersen in Südtirol

Henrik Kristoffersen zählt seit vielen Jahren im Ski-Zirkus zu den besten Technikern. Was der Norweger derzeit in Südtirol macht und was er sich von der neuen Zusammenarbeit mit Marcel Hirscher erhofft, lesen Sie hier.

Von:
David Lechthaler

Was verschlägt Henrik Kristoffersen dieser Tage nach Südtirol? Das fragen sich wahrscheinlich viele. Am Freitag hat der Wahl-Salzburger auf der Heimreise seines Italien-Urlaubs seinem Handschuh-Hersteller Reusch in Bozen einen Besuch abgestattet. Kristoffersen vertraut seit vielen Jahren – wie beispielsweise auch Mikaela Shiffrin – auf die Ausrüster-Marke aus Südtirol und schaut immer mal wieder bei den Mitarbeitern in Bozen vorbei. SportNews hat die Gelegenheit genutzt, um mit Kristoffersen zu plaudern.



SportNews sprach mit Henrik Kristoffersen über…


…seine Südtirol-Erfahrungen: „Ich war schon öfters hier. Südtirol ist vor allem bei uns Sportlern sehr beliebt – genauso wie Österreich oder die Schweiz. Und das sowohl im Sommer als auch im Winter. Mir gefällt es hier sehr gut, vor allem die Berge haben es mir angetan. Hier gibt es gute Trainingsmöglichkeiten und schöne Plätze zum Skifahrern. Auch in beruflicher Hinsicht habe ich hier große Erfolge gefeiert (zwei Weltcup-Siege in Alta Badia).“

Henrik Kristoffersen schaute beim Reusch-Team in Bozen vorbei.



…seinen Materialwechsel: „Es ist etwas total Neues für mich. Ich war mein Leben lang bei Rossignol. Aber bis jetzt läuft es sehr gut mit Van Deer (Ski-Marke von Marcel Hirscher; Anm. d. Red.). Ich habe das Gefühl, dass ich durch diese Zusammenarbeit das nächste Level erreichen kann. Marcel und sein Team (sein Vater, sein früherer Serviceman oder Toni Giger) arbeiten sehr detailversessen. In dieser Form kannte ich das zuvor nicht. Das ist für mich ein neues Niveau der Professionalität. Zudem ist die Firma noch relativ klein. Somit ist es einfacher, das Material auf einen Fahrer individuell abzustimmen. Im Moment tauschen wir uns aber nicht so häufig aus, weil ich erst Mitte August das Ski-Training wiederaufnehmen werde. Aber bis jetzt bin ich super happy über diese Zusammenarbeit.“

„Ich habe das Gefühl, dass ich mich jetzt voll aufs Skifahren konzentrieren kann.“ Henrik Kristoffersen über seinen Markenwechsel



…die Kontaktaufnahme mit Hirscher: „Ich habe den ersten Kontakt gesucht. Aus vertragsrechtlichen Gründen wäre Marcel das in diesem Fall auch nicht erlaubt gewesen. Ich sehe meinen Markenwechsel aber nicht als Challenge oder Risiko an, weil ich einfach voll davon überzeugt bin, dass es zum Erfolg führen wird. Ich habe das Gefühl, dass ich mich jetzt voll aufs Skifahren konzentrieren kann.“

Hier testete Kristoffersen im Juni seine neuen Skier. © Henrik Kristoffersen/Social Media


… seine künftigen Ziele: „Möglichst viele Rennen zu gewinnen. Was mir auf dem Papier noch fehlt, ist Olympia-Gold und die große Kristallkugel. Doch ich gehe jedes Rennen eigentlich gleich an. Wenn man beispielsweise denkt, bei einem Großereignis etwas Besonderes machen zu müssen, geht es meistens in die Hose. Man muss immer versuchen, die normalen Dinge abzurufen – egal ob in Schladming, in Alta Badia oder bei einer WM.“


…Südtirols Slalom-Talent Alex Vinatzer: „Ich bin mit Alex sehr gut befreundet. Wir werden uns sicherlich bald wiedersehen, wenn es auf Schnee geht. Er ist ein guter Typ und ich wünsche ihm viel Erfolg, solange ich vor ihm stehe (lacht). Er ist sehr talentiert und hat viel Speed, aber noch nicht die Konstanz. Aber er ist noch sehr jung.“

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