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Wie läuft die nächste Ski-Saison ab? © Pentaphoto

Sorgen im Ski-Lager: Corona bereitet Kopfzerbrechen

Weil niemand so recht abschätzen kann, wie lange die Coronakrise anhält, steht auch der Skisport vor einer ungewissen Zukunft. Beim FIS-Kongress wurden nun Szenarien besprochen, wie die nächste Saison aussehen könnte. Auch eine totale Revolution des Kalenders steht im Raum.

Das Risiko, dass sich die Ski-Stars auf der Piste mit Corona anstecken, ist sehr gering. Trotzdem hat der Ski-Sport ein großes „Problem“: Die Rennen sind rund um den Globus verteilt. Ob es bis zum Winter wieder möglich sein wird, problemlos in andere Länder und Kontinente zu reisen, ist noch unklar. Deshalb tüftelt der internationale Skiverband schon jetzt an Plänen für die neue Saison.

Ausschluss von Shiffrin & Co.?
Der Best-Case wäre, dass alle Weltcup-Rennen inklusive Nordamerika-Tour sowie Weltmeisterschaften in Cortina wie geplant stattfinden. Sollte das nicht möglich sein, steht eine Weltcup-Saison – die ausschließlich auf europäischem Boden stattfindet – im Raum. Der Worst-Case wäre Szenario Nummer 3: Die Weltcupsaison wird nur in Europa stattfinden, wobei nur Europäer zugelassen sind. Stars wie die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin wären damit de facto ausgeschlossen. Allerdings gilt diese letzte Variante als sehr unwahrscheinlich.

Besprochen wurde auch, wie die Sicherheitsprotokolle aussehen könnten. So ist es nicht ausgeschlossen, dass Damen und Herren immer zur gleichen Zeit zum selben Ort reisen. Auch eine Quarantäne der Athleten während der Weltcup-Etappen steht im Raum. Allerdings hängt das – genauso wie die Frage nach dem Weltcup-Kalender – von der weiteren Entwicklung der Corona-Situation ab. Eine baldige Entscheidung, wie der Ski-Winter 2020/21 über die Bühne gehen kann, wird es so schnell wohl nicht geben.

Autor: det

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