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Michael Walchhofer hat einen neuen Job übernommen. © Neumayr_Leo

Walchhofer als Schröcksnadel-Nachfolger im Gespräch

Mit der Rückkehr des Damen-Weltcups nach Altenmarkt-Zauchensee (Österreich) hat auch Ex-Rennläufer Michael Walchhofer einen neuen Job übernommen. In Altenmarkt-Zauchensee will man sich mit Walchhofer an der Spitze als Klassiker im Damen-Weltcup etablieren. Langfristig könnte der Abfahrts-Weltmeister von 2003 gar in die Fußstapfen von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel treten.

Walchhofer folgte Alex Rainer als Chef des Organisations-Komitees nach und ist damit nun „Boss“ der Rennen in seiner Heimat im Salzburger Pongau. Dies soll sicherstellen, dass sich Zauchensee endgültig zum Klassiker entwickeln kann. „Wir wollen der attraktivste Damen-Weltcup-Veranstalter sein“, betont Walchhofer, der überzeugt ist, dafür die perfekte Abfahrtspiste schon zu haben.

Weil es auch im FIS-Kalender der Damen viele Durchschnittsrennen gibt, kann sich der Österreicher eine Aufwertung besonders attraktiver Veranstaltungen und damit eine Art Grand-Slam-Tour mit höherem Preisgeld durchaus vorstellen. „Es wäre auch für die Damen extrem gut, spezielle Rennen mehr in den Fokus zu rücken.“ St. Moritz im Dezember, Flachau (bzw. St. Anton) und Cortina d'Ampezzo im Jänner sowie Garmisch-Partenkirchen im Februar könnten diese „Majors“ sein. Walchhofer: „Momentan ist es nur philosophieren. Aber so fangen ja oft gute Ideen an.“

Walchhofer ist seit seinem Rücktritt 2011 erfolgreicher Geschäftsmann, engagiert sich politisch und ist auch seit Jahren Vizepräsident im Österreichischen Skiverband (ÖSV). Als solcher wird er immer wieder als möglicher Nachfolger von Präsident Peter Schröcksnadel (78) ins Spiel gebracht. „Irgendwann wird man sicher einen neuen Präsidenten brauchen. Aber wann, das wissen wir in Wahrheit alle nicht“, behauptete Walchhofer. „Unser Präsident ist fitter denn je. Und bevor nicht klar ist, wie lange er noch macht, braucht man nicht zu spekulieren. Ich jedenfalls mache mir erst Gedanken darüber, wenn sich diese Frage überhaupt stellt.“

Autor: apa

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