L Ski Alpin

Matthias Mayer steht nicht zur Diskussion, doch der ÖSV erwartet von seiner Speedmannschaft mehr. © APA/getty / TOM PENNINGTON

Neuer ÖSV-Chef zählt seine Abfahrer an: „Bei manchen zu wenig“

Mit Matthias Mayer und Vincent Kriechmayer kommen zwei der weltbesten Speedfahrer aus Österreich. Doch das reicht dem neuen Ski-Cheftrainer offenbar nicht. Er geht in die Offensive und warnt zugleich.

„Wir haben Mothl und Vinc. Aber dann?“, wird Marko Pfeifer in der Kronen Zeitung zitiert. Damit spielt der neue ÖSV-Cheftrainer der Männer auf die fehlende zweite Reihe in den schnellen Disziplinen an. Pfeifer will die Truppe qualitativ breiter aufstellen und warnt vor einem „bösen Erwachen.“


„Ich sehe großen Bedarf. Da müssen wir ein Augenmerk darauf richten. Bei manchen Burschen ist mir das zu wenig. Die sollen sich nicht mit Plätzen zwischen 20 und 30 zufriedengeben“, geht Pfeifer – angesprochen auf den Zustand der ÖSV-Speedmannschaft – in die Offensive. Die bisher selten in Erscheinung getretenen Stefan Rieser oder Manuel Traninger müssen sich steigern.

Marko Pfeifer ist der neue Cheftrainer der ÖSV-Männer. © APA / EXPA/JOHANN GRODER

Auch von zwei arrivierten Kräften, Max Franz und Otmar Striedinger, erwartet sich ihr neuer Chef eine deutliche Leistungssteigerung. Marco Schwarz soll sich künftig nicht auf die technischen Disziplinen, sondern auch auf Abfahrt und vor allem Super-G konzentrieren.

Von solchen Diskussionen kann die Speedmannschaft Italiens nur träumen. Außer Dominik Paris gibt es zurzeit keinen Athleten, der konstant in die vorderen Ränge fährt.

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