
Petra Vlhova plant ihr Comeback im Ski-Weltcup. © Petra Vlhova
Neuer Trainer: Vlhova will nach Leidenszeit an die Spitze
Petra Vlhova feilt an ihrem Comeback im Weltcup. Dabei soll ihr ein österreichischer Trainer unter die Arme greifen.
23. Mai 2026
Von: nie
Bei den Olympischen Spielen feierte sie ihre große Rückkehr, im Weltcup blieb eine solche bislang aus: Seit ihrem schweren Sturz im Riesenslalom von Jasna im Jänner 2024, bei dem sie sich das Kreuz- und Innenband im rechten Knie gerissen hatte, bestritt die Slowakin kein einziges Rennen mehr im Weltcup. Anhaltende Knieprobleme und eine weitere Operation verzögerten das Comeback, vor vier Monaten sorgte sie mit einer besonderen Ankündigung schließlich für den Paukenschlag. Bei den Winterspielen in Cortina d'Ampezzo werde sie dabei sein – und zwar nur bei diesen.
In der Team-Kombination schied Vlhova aus, im Slalom kämpfte sie sich trotz fehlender Wettkampfpraxis auf einen respektablen 20. Platz. Anschließend rückte sie das Comeback im Weltcup in den Fokus – und verkündete dahingehend eine Veränderung. „Willkommen in unserem Team, Mario Rafetzeder“, schrieb die Gesamtweltcupsiegerin der Saison 2020/21 auf Instagram. „Ich freue mich, dass ich mein Team wieder aufbauen und mich mit Menschen umgeben kann, mit denen ich dafür kämpfen werde, in den Weltcup zurückzukehren.“
Vlhova will wieder in der Spitze mitmischen
Der Erfolgshunger der Slalom-Olympiasiegerin von 2022 ist noch lange nicht gestillt, Vlhova kennt daher nur ein Ziel: die Spitze der Ski-Elite. Auf den neuen Coach an ihrer Seite hält sie große Stücke. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit allen in meinem Team und bin überzeugt, dass Mario der richtige Leader ist, der es uns ermöglichen wird, mit den besten Skifahrern der Welt voll mitzuhalten“, unterstrich Vlhova.Rafetzeder bringt reichlich Erfahrung mit: Zuletzt war der 47-Jährige Cheftrainer bei den finnischen Ski-Herren, zwischen 2014 und 2016 betreute er auch die Schweizer Skicrosser.
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