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Felix Neureuther beim Slalom in Kitzbühel. © APA / HERBERT NEUBAUER

Neureuther über mögliche WM-Medaille: „Wird knapp“

Als Elfter verpasste Felix Neureuther die Top Ten beim berühmtesten Slalom der Welt. Dennoch sieht sich der Deutsche für die Weltmeisterschaften in Schweden halbwegs gerüstet.

Viel mehr als Rang elf interessierte den besten deutschen Skirennfahrer die Bedeutung des Samstags für seinen WM-Plan. Am 17. Februar geht es in Are um Gold, Silber und Bronze im Slalom, es ist der letzte Wettkampf der Weltmeisterschaften in Schweden. Und an diesem Tag will der 34 Jahre alte Routinier nach schwierigen Monaten mit einem Kreuzbandriss und vielen kleinen Rückschlägen in Medaillenform sein. Ob das klappt? „Es wird knapp, aber es geht sich, glaube ich, genau aus“, sagte Neureuther, lächelte schelmisch und stapfte im Schnee davon.

Die fast zwei Sekunden Rückstand auf Gewinner Clement Noel waren ihm in diesem Moment ziemlich egal. Und auch der deutsche Cheftrainer Mathias Berthold war bei aller Kritik für das schwache Abschneiden insgesamt beim berühmtesten Slalom-Rennen der Welt – außer Neureuther kam kein Deutscher ins Ziel – bei seinem erfahrensten Mann ohne Einschränkung optimistisch. „Das geht sich sicher aus. Ich bin überzeugt von Felix. Weil ich ihn kenne und weiß, was er kann“, sagte Berthold vor dem Flutlicht-Slalom in Schladming am Dienstagabend (17.45/20.45 Uhr).

Autor: dpa

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