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Nicol Delago am Stilfser Joch. Dort feilt die Grödnerin zurzeit an ihrem Ziel: konstanter werden.

Nicol Delago: „Darf mich nicht nervös machen lassen“

Nicol Delago hat eine Weltcupsaison mit vielen Höhen und Tiefen hinter sich. Weltklasse-Leistungen wechselten sich mit durchwachsenen Rennen ab. Jetzt will die Grödnerin vor allem an ihrer Konstanz arbeiten.

Platz 2 beim Super-G in Lake Louise, Platz 2 bei der Abfahrt in Altenmarkt-Zauchensee: Nicol Delago (26) hat in der abgelaufenen Weltcupsaison eindrucksvoll bewiesen, dass sie zur Weltspitze aufgeschlossen hat. Doch es gab auch Schattenseiten, wie die Rennen in Bansko oder Garmisch-Partenkirchen, in denen Delago nicht auf Touren kam. Deshalb will die ältere der beiden Delago-Schwestern in der Vorbereitung auf die anstehende Weltcuptour an ihrer Konstanz feilen.

Feilen an der Konstanz
„Die Tiefen der vergangenen Saison haben mir gezeigt, woran es noch hapert“, wird Delago vom Wintersportverband FISI auf seiner Website zitiert: „Ich möchte konstanter Skifahren und daran arbeite ich hart, aber auch mit der notwenigen Gelassenheit.“ Tatsächlich präsentierte sich Delago im vergangenen Winter entweder Top oder Flop. Den beiden Podestplätzen stehen vier Ausfälle (davon einer in der Kombi-Abfahrt) und drei Platzierungen außerhalb der Punkteränge gegenüber. Mittelmaß – sprich ein Platz unter den Top-20 – war Delago selten, nämlich nur drei Mal.

In Altenmarkt-Zauchensee stand Delago als Zweite auf dem Abfahrtspodest.

Und so hat sie wohl nicht ganz unrecht, wenn sie sagt: „Ich darf mich nicht nervös machen lassen. Auch dann nicht, wenn ich in ungewohnte Situationen komme, die ich noch nicht kenne.“ Damit dieses Manko behoben wird und Delago zu einer konstanten Topfahrerin wird, arbeitet sie auch in der wettkampffreien Zeit hart an ihrem Ziel: „Das ist sehr wichtig, aber ich möchte auch immer die Freude bewahren. Zu Saisonstart möchte ich in Topform sein.“

Zurzeit befindet sich Delago – übrigens gemeinsam mit ihrer Schwester Nadia – am Stilfser Joch. Dort kann sich das Nationalteam der Azzurri seit einigen Tagen auf Schnee bewegen. Ab Sonntag bekommen die Ski-Asse dann auch Gesellschaft von den Snowboardern (SportNews hat berichtet).

Autor: cst

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