L Ski Alpin

Nicol Delago darf wieder Lächeln. Mit ihrer Skiausrüstung ging es am Montag ins Trainingslager nach Cervinia.

Nicol Delagos Leidenszeit ist zu Ende

Südtirols beste Abfahrerin ist zurück auf der großen Ski-Bildfläche: Ein halbes Jahr nach ihrem Achillessehnenriss steht sie erstmals wieder auf Skiern.

„Häufig scheinen die großen Herausforderungen mit vielen Opfern, Einsatz und Ängsten verbunden. Doch in den vergangenen Monaten habe ich gemerkt, dass dies eigentlich alles eine große Leidenschaft ist, die ich mit Spaß, Enthusiasmus und Emotionen angehe“, schreibt Nicol Delago auf ihren Social-Media-Kanälen. Die Worte sind insofern beeindruckend, als dass die 25-jährige Grödnerin gerade erst ein halbes Jahr lang auf ihre Lieblingsbeschäftigung, das Skifahren, verzichten musste. Doch damit ist jetzt Schluss.


Am Montag hat sich Delago erstmals wieder die Skier angeschnallt und die ersten Schwünge auf weißem Untergrund gefahren. Gemeinsam mit ihrer Schwester Nadia Delago und den weiteren Nationalteamkolleginnen Karoline Pichler, Francesca Marsaglia, Laura Pirovano und Roberta Melesi absolviert sie ein Gletschertrainingslager in Cervinia (Aosta). Dieses dauert noch bis zum kommenden Freitag.

Es sind die ersten Übungseinheiten auf Schnee für Italiens Ski-Damen und zugleich das Ende der Leidenszeit für Nicol Delago. Da scheint es absolut nebensächlich, dass die Abfahrerin aus Wolkenstein in Cervinia nur einen Teil des Vorbereitungsprogramms absolvieren darf und sich erst noch behutsam ans Trainingsniveau ihrer Mitstreiterinnen herantasten muss.

Schlagwörter: Wintersport

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