L Ski Alpin

Das Siegerpodest beim Night Race: Ramon Zenhäusern (2.), Clement Noel (1.) und Lucas Braathen (3.). © APA / ERWIN SCHERIAU

Noel & Co: Aus dem Hinterhalt auf das Planai-Podium

Der heißeste Slalom der Weltcup-Saison ist geschlagen. Jene Läufer, die im 1. Lauf die Nase vorne hatten, schauen jetzt in die Röhre. Auf dem Podest stehen dennoch nur bekannte Namen. Ein richtiges Debakel gab es für Italiens Slalom-Team.

Clement Noel (1.), Ramon Zenhäusern (2.) und Lucas Braaten (3.). So schaut das Podest beim Night Race in Schladming aus. Vor allem der Franzose machte im Finale einen gewaltigen Satz nach vorne (6 Plätze) und darf sich jetzt über seinen ersten Sieg auf der Planai freuen.


Weniger Grund zur Freude haben die besten Athleten aus dem 1. Durchgang. Der Führende Henrik Kristoffersen konnte nur mit Mühe einen Ausfall vermeiden und wurde schlussendlich 11. Viel zu wenig für die Ambitionen des Norwegers, der im Ziel dementsprechend enttäuscht war. Dasselbe gilt für Manuel Feller, der nach einer fehlerbehafteten Fahrt von Rang 2 auf den 4. Platz zurückfiel. Und Loic Meillard, der zur Pause noch Dritter war? Er beendete das Night Race auf Rang 6.

Nicht schon wieder: Manuel Feller steht nach dem Kitzbühel-Aus auch in Schladming nicht auf dem Podest. © APA / ERWIN SCHERIAU


An ihrer Stelle jubeln Noel, Zenhäusern und Braaten. Der junge Norweger bleibt durch seinen 3. Rang im Slalom-Weltcup ganz vorne. Zenhäusern kommt pünktlich zur WM wieder in Form. Der baumlange Schweizer konnte sich im Ziel – zu den Klängen von Heidi – einen breiten Grinser nicht verkneifen. Ganz oben freut sich Noel, der nach einem schwierigen Saisonstart seinen 2. Podestplatz der Saison (nach Rang 3 in Garmisch) einfahren konnte.

Grün-weiß-rotes Debakel in Schladming

Ein verheerendes Ergebnis fuhren die Azzurri ein. Nur Stefano Gross (20.) heimste ein paar Weltcuppunkte ein. Tommaso Sala und Alex Vinatzer waren zwar im Finale dabei, schieden aber aus. Beide stiegen zurück und fuhren ins Ziel, doch die 8-Prozent-Quote erreichten sie nicht. So viel Rückstand darf man maximal auf den Sieger haben, um Weltcuppunkte zu bekommen. Bitter ist das vor allem für den Grödner: Vinatzer schied schon in Kitzbühel aus und steht jetzt bei 4 Ausfällen in 6 Weltcup-Slaloms in dieser Saison. Das ist ganz einfach zu viel.

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