
Atle Lie McGrath gelang in Wengen alles – sogar der Ski-Flip des legendären Didier Cuche. © APA/afp / DIMITAR DILKOFF
Norwegen – mit brasilianischem Touch – dominiert in Wengen
Drei Norweger, von denen einer allerdings für Brasilien antritt, stehen beim Wengen-Slalom auf dem Podest. Der Abschluss der Lauberhornrennen 2026 war nichts für schwache Nerven. Für Italiens Athleten war allerdings nicht viel zu holen.
18. Januar 2026
Von: cst
Alex Vinatzer, Tommaso Sala und Überraschungsmann Tommaso Saccardi hatten sich für den zweiten Durchgang in Wengen qualifiziert. Dort gelang den Azzurri allerdings kein Coup – eher im Gegenteil. Saccardi (er hatte sich mit Startnummer 59 qualifiziert) schied aus, Sala verlor vier Ränge und wurde 26. und Vinatzer gelang ebenfalls keine Aufholjagd. Immerhin: Der Wolkensteiner konnte sich um zwei Plätze verbessern und landete auf dem 13. Rang.
Besser lief es für Matthias Itten (SUI) und Eirik Solberg (NOR). Beide machten im Finale am Lauberhorn satte 17 (!) Plätze gut. Itten schaffte es damit sogar auf Rang 6. Solberg kam als Zehnter ebenfalls in die Top Ten.
McGrath und Braathen ganz vorne
Den Sieg machten sich Solbergs Landsmänner untereinander aus. Henrik Kristoffersen belegt den 3. Rang, hat aber bereits 81 Hundertstel Rückstand auf Atle Lie McGrath. Der Halbzeit-Führende behielt die Nerven und verteidigte damit den Sieg in Wengen. Bereits im Vorjahr hatte McGrath gewonnen. Auf Rang 2 landete Lucas Braathen, der ja mittlerweile bekannterweise für Brasilien fährt. Der beste Kumpel von McGrath lag im ersten Durchgang noch auf Platz 4.Profil bearbeiten
Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.
Kommentare (0)