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Lucas Pinheiro Braathen hat in Kranjska Gora triumphiert. © APA/afp / JURE MAKOVEC

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Lucas Pinheiro Braathen hat in Kranjska Gora triumphiert. © APA/afp / JURE MAKOVEC

Odermatt muss warten: Braathen erzwingt Finale um Kristall

Lucas Pinheiro Braathen macht es im Riesenslalom noch einmal spannend: Durch seinen Sieg am Samstag in Kranjska Gora erzwingt er einen Showdown mit Marco Odermatt um die kleine Kristallkugel.

Lucas Pinheiro Braathen genießt seinen Platz an der Sonne: Exakt drei Wochen nach seinem Triumph bei den Olympischen Spielen raste der Norweger, der für Brasilien an den Start geht, zu seinem ersten Weltcupsieg im Riesenslalom seit Dezember 2022. Bei märchenhaften Verhältnissen erwischte der 25-Jährige in der Entscheidung die nahezu perfekte Linie und triumphierte mit der viertbesten Laufzeit deutlich vor dem Schweizer Loic Meillard (+0,54 Sekunden).


Das Podium komplettierte der Österreicher Stefan Brennsteiner (+0,80), welcher der zwischenzeitlichen Aufholjagd des Norwegers Atle Lie McGrath ein Ende bereitete (4./+1,12). Eine solche hätte auch gerne Marco Odermatt gestartet, um mit Blick auf die kleine Kristallkugel eine Vorentscheidung zu erzwingen. Nach Platz fünf im ersten Durchgang gelang dem Eidgenossen aber keine Verbesserung (5./+1,33). Somit läuft alles auf einen Showdown zwischen ihm und Braathen beim Weltcup-Finale in Kvitfjell hinaus (24. März).

Odermatt: „Es wird immer weniger“

Der viermalige Gesamtweltcupsieger geht mit einem Vorsprung von 48 Punkten in das finale Rennen – Ausrutscher sind also verboten. Auf diese Spannung im Endspurt der Saison hätte Odermatt gerne verzichtet. „Es wird immer weniger“, meinte er anschließend im Interview mit dem ORF. „Aber ich lag in dieser Saison auch schon mal hinten, also ist alles okay.“

Marco Odermatt hat die Vorentscheidung verpasst. © APA/afp / JURE MAKOVEC

Marco Odermatt hat die Vorentscheidung verpasst. © APA/afp / JURE MAKOVEC


Für die Azzurri verlief der Riesenslalom in Kranjska Gora hingegen nicht nach Plan. Alex Vinatzer machte im zweiten Durchgang zwar sieben Plätze gut, am Ende reichte es für ihn aber nur zu Rang 19 (+2,58). Filippo della Vite reihte sich zwei Plätze dahinter ein (+2,76), Giovanni Borsotti fädelte kurz vor dem Ziel ein. Tobias Kastlunger schied derweil schon im ersten Durchgang aus. Am Sonntag geht es beim Weltcup in Kranjska Gora weiter, dann steht der Slalom auf dem Programm (ab 9.30 Uhr im SportNews-Liveticker).

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