L Ski Alpin

Stefan Brennsteiner & Co. gewannen die Goldmedaille. © ANSA / GUILLAUME HORCAJUELO

Österreich krönt sich zum Parallel-Sieger

Ein Tag später als ursprünglich geplant fand am Sonntag in Yanqing das Team Event der alpinen Skirennfahrer statt. Ein Rennen, das erst 2018 ins olympische Programm aufgenommen wurde und auch am Sonntag kein großes Spektakel bot.

Im Gegensatz zum Wettbewerb vor vier Jahren wurde nicht ein Parallel-Slalom, sondern ein Parallel-Riesentorlauf ausgetragen. Das spielte Italien um Alex Vinatzer, Federica Brignone, Marta Bassino und Luca De Aliprandini zwar in die Karten, sein ganzes Potential schöpfte das Quartett aber nie aus. Und so war bereits im Viertelfinale Endstation. Neuer Olympiasieger ist Österreich, das sich im Finale knapp gegen Deutschland durchsetzte, Bronze gewann Norwegen.


Bei teils starken Windböen gaben sich die Azzurri im Achtelfinale gegen Russland keine Blöße – lediglich Alex Vinatzer verlor das letzte, bedeutungslose Duell gegen Aleksander Andrienko. Mit einem klaren 3:1 zogen sie in die Runde der letzten 8 ein, wo die Vereinigten Staaten um Mikaela Shiffrin warteten. Die 26-Jährige verlor zwar ihr Duell gegen Marta Bassino, weil aber Luca De Aliprandini ausschied, die Bassino-Zeit keine schnelle war und Paula Moltzan darüber hinaus Federica Brignone bezwang, musste Italien die Segel streichen. Alex Vinatzer konnte im entscheidenden Duell gegen River Radamus nichts mehr ausrichten. Letzten Endes erwies sich der Ausfall von De Aliprandini auf dem schnelleren, blauen Kurs als fatal.

Österreich bleibt cool
Im Kampf um die Medaillen kristallisierte sich heraus, dass der Sieg über Deutschland gehen würde. Alexander Schmid & Co. schalteten zunächst die Schweiz aus, dann die Vereinigten Staaten und waren auch im Finale gegen Österreich der Favorit. In diesem ging es – wie schon in den Runden zuvor – darum, dass jene Athleten, die auf dem blauen Kurs starteten, eine gute Zeit in den Schnee zauberten. Denn die Duelle endeten aufgrund der Unterschiede zwischen den Kursen ohnehin immer 2:2, somit wurden jeweils die besten Zeiten der Frau und des Mannes addiert. Katharina Liensberger, Stefan Brennsteiner, Katharina Truppe und Johannes Strolz behielten gegen Lena Dürr, Julian Rauchfuß, Emma Aicher und Schmid das bessere Ende für sich.

Gewann Silber: Deutschland © ANSA / GUILLAUME HORCAJUELO


Im kleinen Finale vermasselte Norwegen der glücklosen Shiffrin das Happy End. Die Vereinigten Staaten wurden 4., die Skandinavier mit Timon Haugan, Fabian Wilkens Solheim, Thea Louise Stjernesund und Maria Therese Tviberg freuten sich über die Bronzemedaille.

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