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Eine Österreicherin hat ihre Ski-Karriere beendet. © Instagram

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Eine Österreicherin hat ihre Ski-Karriere beendet. © Instagram

Österreicherin überrascht: Plötzlicher Ski-Rücktritt

Die Saison ist noch nicht zu Ende, da gibt es in Österreich einen überraschenden Ski-Rücktritt zu vermelden.

In der Abfahrt von Soldeu feierte die Nordtiroler Skifahrerin Christina Ager ein Jubiläum. Die 30-Jährige bestritt am 27. Februar nämlich ihr 100. Weltcuprennen. Nur wenige Tage später kommt jedoch die überraschende Neuigkeit: Das 100. Rennen war zugleich das letzte in Agers Karriere.


Am Dienstag hat die Österreicherin überraschend ihr sofortiges Karriereende verkündet. „Es ist Zeit, ein neues Kapitel zu schreiben und dem Skisport 'Auf Wiedersehen' zu sagen. 13 Jahre Weltcup – mit vielen Höhen, aber auch einigen Tiefen. Ich kann mit Stolz auf eine unglaublich spannende und prägende Zeit zurückblicken“, schreibt Ager auf Instagram.

Ihr Weltcup-Debüt verblüffte alle

Christina Agers Karriere begann einst mit einem lauten Knall. In ihrem allerersten Weltcuprennen – dem Slalom von Levi 2013 – fuhr sie mit Startnummer 53 sensationell auf Rang 4. Es dauerte jedoch nicht lange, bis sie in den Speed-Bereich wechselte – und sich bald mit schweren Verletzungen auseinandersetzen musste. Unter anderem riss sie sich innerhalb von acht Monaten zwei Mal das Kreuzband.

Ein äußerst kurioses Podest im Jänner 2024, von links: Lara Gut-Behrami (2.), Stephanie Venier (1.) sowie die drei Drittplatzierten Valerie Grenier, Christina Ager und Sofia Goggia. © ANSA / ANDREA SOLERO

Ein äußerst kurioses Podest im Jänner 2024, von links: Lara Gut-Behrami (2.), Stephanie Venier (1.) sowie die drei Drittplatzierten Valerie Grenier, Christina Ager und Sofia Goggia. © ANSA / ANDREA SOLERO


Dennoch feierte die Nordtirolerin im Jänner 2024 ihren ersten Podestplatz: In Cortina d’Ampezzo sorgte Ager für ein denkwürdiges Stockerl, da sie zeitgleich mit Valerie Grenier und Sofia Goggia auf Rang 3 landete. Im Europacup, der zweithöchsten Rennserie, gelangen Ager 22 Podestplätze.



Jetzt ist aber überraschend Schluss. Heuer ging Ager neun Mal im Weltcup an den Start, vier Mal schaffte sie es in die Punkteränge, allerdings nie in die Top 20. „Ich freue mich auf alles, was kommt – und bin gespannt, welche neuen Herausforderungen und Aufgaben für mich warten“, so Ager.

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