S+
Cornelia Hütter hat das beste Ergebnis der Österreicherinnen im Super-G eingefahren. © APA/afp / CORNELIUS POPPE

L Ski Alpin

Cornelia Hütter hat das beste Ergebnis der Österreicherinnen im Super-G eingefahren. © APA/afp / CORNELIUS POPPE

ÖSV-Tief im Super-G: So schlecht wie seit 30 Jahren nicht mehr

Für Cornelia Hütter reichte es im letzten Super-G der Saison am Sonntag zum fünften Platz. Damit endete für die österreichischen Damen in dieser Disziplin ein Winter zum Vergessen.

Im Ziel angekommen, lag die Olympia-Dritte auf Rang drei und durfte da noch auf den ersten rot-weiß-roten Weltcup-Saisonpodestplatz im Super-G bei den Frauen hoffen. Doch die letztlich viertplatzierte Deutsche Emma Aicher (+0,61) und Suter waren schneller als die 33-Jährige. Teamkombi-Olympiasiegerin Ariane Rädler wurde Siebente (+1,19), Mirjam Puchler Zwölfte (+1,97) und Nina Ortlieb 21. (+2,67). Sieg und Kristallkugel gingen derweil an Sofia Goggia.


Erstmals seit der Saison 1996/97 blieben die Österreicherinnen im seit den Achtzigern im Weltcup gefahrenen Super-G ohne Top-drei-Rang. Damals hatte es immerhin einen vierten Platz gegeben, auch das blieb diesmal aus. Rang fünf von Hütter in Kvitfjell ist das beste Saisonergebnis, ein sechster Platz in Val-d'Isère ist ebenso der Speed-Spezialistin zuzuschreiben.

Olympia bleibt der Lichtblick im Super-G

Immerhin: Im wichtigsten Rennen der Saison hatte Rot-Weiß-Rot allen Grund zum Jubeln. Bei den Olympischen Spielen in Cortina d'Ampezzo raste Hütter zur Bronzemedaille im Super-G. „Ich will nicht sudern, aber ich mag diesen Schnee einfach nicht“, fasste sie ihre Fahrt in Norwegen im Interview mit dem ORF zusammen. Das Ergebnis sei insgesamt zwar „nicht schlecht, aber halt auch nicht gut.“

Cornelia Hütter sorgte für die einzigen Höhepunkte für Österreich im Super-G. © APA/afp / LIONEL BONAVENTURE

Cornelia Hütter sorgte für die einzigen Höhepunkte für Österreich im Super-G. © APA/afp / LIONEL BONAVENTURE


Mit Blick auf ihre eigene Zukunft hielt sich Hütter indes bedeckt. „Wenn ich jetzt den nächsten Stein ins Rollen bringe, mit gewissen Aussagen im Interview“, meinte sie mit einem Grinsen. „Sicher hat man Sachen, die man gerne haben möchte und Anforderungen, die man als routinierter Athlet stellen darf. Aber ich habe nichts Punktuelles, wo ich sage, davon hängt meine Karriere jetzt ab.“

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben. Aktivierungslink erneut senden
Vervollständigen sie Ihre Profil-Angaben, um Kommentare zu schreiben.
Profil bearbeiten

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2026 First Avenue GmbH