
Sofia Goggia war am Sonntag einfach nicht zu schlagen. © APA/afp / LIONEL BONAVENTURE
Ohne Fehler und mit Risiko: Goggia nicht zu schlagen
Sofia Goggia hat den Super-G der Damen am Sonntag in Soldeu (Andorra) für sich entschieden – und zwar mit einer ordentlichen Portion Mut.
01. März 2026
Von: nie
Gemeinhin ist Sofia Goggia als eine Skifahrerin bekannt, die auf der Piste keine Grenzen kennt. Dadurch findet sich die 33-Jährige regelmäßig in einem Drahtseilakt wieder, dessen Ausgang kaum bis gar nicht vorherzusehen ist. Läuft für die Italienerin aber alles zusammen, ist sie dank dieser aggressiven Fahrtweise nicht aufzuhalten – so auch am Sonntag im Super-G in Soldeu. Dort setzte sich Goggia mit einer kompromisslosen Fahrt an der Spitze durch und feierte ihren zweiten Saisonsieg. Bereits am Freitag war sie in der Abfahrt auf Platz drei vorgefahren.
Hinter der Azzurra freuten sich die Deutsche Emma Aicher (+0,24 Sekunden) und Kajsa Vickhoff Lie aus Norwegen (+0,31) über das Podest. Olympiasiegerin Federica Brignone erwischte hingegen einen schlechten Start und fuhr von Anfang an einem Rückstand hinterher. Die amtierende Gesamtweltcupsiegerin reihte sich daher auf Rang acht ein (+0,99).
Goggia legt im Kampf um Kristallkugel vor
Für Goggia war der Triumph in Soldeu nicht nur ihr 28. Weltcupsieg, sondern auch ein wichtiges Statement im Kampf um die kleine Kristallkugel. Im Klassement hält sie zwei Rennen vor Schluss bei 420 Punkten, dahinter folgen Alice Robinson (336), die am Sonntag auf Rang sieben landete (+0,94), und Aicher (304). Goggia durfte zwar schon viermal die Kristallkugel in der Abfahrt bejubeln, im Super-G war Rang drei in der Saison 2024/25 bislang ihre beste Platzierung.Sofia Goggia hat in Soldeu triumphiert. © APA/afp / LIONEL BONAVENTURE
Mit den beiden Delago-Schwestern Nicol und Nadia sowie Sara Thaler waren auch drei Südtirolerinnen am Start. Thaler fand von einer Zwischenzeit zur anderen immer besser ins Rennen, die Punkte verpasste sie letztlich aber um knapp drei Zehntelsekunden (38./+3,25). Nicol Delago sammelte derweil mit Rang 27 einige Zähler (+2,80), ihre Schwester musste sich weiter hinten einreihen (41./+3,32). Weiter geht es am am kommenden Freitag mit der Abfahrt beim Weltcup im Val di Fassa (ab 11.30 Uhr im SportNews-Liveticker).
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