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Philipp Schörghofer wird den Olympia-Riesentorlauf bestreiten (Foto FB)

Olympia-Start – ohne ein einziges Rennen bestritten zu haben

Ja, auch so etwas gibt es: Der österreichische Skirennläufer Philipp Schörghofer wird den Riesentorlauf bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang bestreiten, ohne in dieser Saison ein einziges Rennen gefahren zu haben.

Der Grund dafür: Er will seinen Verletztenstatus nicht verlieren. Schörghofer leidet nämlich seit geraumer Zeit an Knieproblemen, die ihn zu einer langen Pause gezwungen haben. Das letzte Rennen hat der Salzburger im März des letzten Jahres beim Weltcupfinale in Aspen bestritten. „Wenn ich jetzt im Weltcup fahre, ist der Verletztenstatus weg, das heißt, ich starte mit den Punkten, die ich heuer im Weltcup herausgefahren habe. Und ich bin bis dato kein Rennen gefahren, weil es nicht gegangen ist“, erklärte Schörghofer gegenüber der APA. „Das würde es extrem schwierig machen für die nächste Saison. Also werde ich nur ein Rennen fahren, und zwar jenes bei den Olympischen Spielen.“

Dass ihm der österreichische Skiverband das Vertrauen ausgesprochen hat, macht Schörghofer natürlich glücklich. „Ich werde alles raushauen, dass ich das zurückzahlen kann“, meint der Österreicher enthusiastisch. Profitiert hat Schörghofer aber auch von der Verletzung von RTL-Vizeweltmeister Roland Leitinger, der sich Anfang Jänner das Kreuzband gerissen hat und nicht bei Olympia starten kann.

Die Knieprobleme hat Schörghofer mehr oder weniger im Griff. Zurzeit trainiere er jeden Tag, alleine oder im Team, um für sein einziges Rennen in dieser Saison am 18. Februar so gut wie möglich vorbereitet zu sein.




SN/td

Autor: sportnews