L Ski Alpin

Dominik Paris sieht noch viel Verbesserungspotenzial. (Foto: Pentaphoto)

Paris: „Es gibt noch einiges zu verbessern“

Das zweite Abfahrtstraining in Gröden zog sich in die Länge wie ein durchgekauter Kaugummi. Am Ende konnte es zwar über die Bühne gebracht werden, doch die meisten Athleten waren nicht zufrieden. An der Strecke gibt es aber wenig auszusetzen.

Die Streckenbedingungen in Gröden sind gut. Das ist angesichts der Tatsache, dass es vor einigen Tagen noch geregnet hat, eine gute Nachricht. Das sieht auch Erik Guay , der sich von seinen Rückenschmerzen noch nicht ganz erholt hat, so: „Der Schnee fühlt sich gut an, aber mein Gesundheitszustand ist grenzwertig. Ich habe starke Rückenschmerzen.“ Trotzdem will der Kanadier im Super-G am Freitag und am Samstag in der Abfahrt am Start sein: „Ich hoffe auf zwei gute Rennen“.

Hannes Reichelt , der das Training als 27. abschloss, schlug in die gleiche Kerbe: „Kompliment an die Pistenarbeiter, die Strecke ist in einem hervorragenden Zustand. Aber mein Trainingslauf war ernüchternd.“ Besser lief es für seinen Teamkollegen Matthias Mayer , der sich auch morgen im Super-G einiges ausrechnet: „Motivation und Material passen. Ich würde gerne vorne mitfahren.“


Fill und Paris nicht zufrieden

Weniger zufrieden waren Peter Fill und Dominik Paris . Während der Kastelruther auf eine gute Startnummer hofft, sieht Paris noch viel Verbesserungspotenzial. „Der Nebel war nicht so schlimm. Ich habe auch versucht, mehr Gas zu geben als im ersten Training. Aber es gibt noch viel zu verbessern.“

Dieses Motto gilt auch für Aksel Lund Svindal . Der Norweger beendete das zweite Training abgeschlagen auf Platz 79. Dem wollte Svindal allerdings nicht viel Beachtung beimessen: „Ich muss erst in den Rennrhythmus zurückfinden. Zuletzt hatte ich wieder Knieprobleme aber die Form passt.“

Diese passt auch bei Beat Feuz , der nicht als einer der Favoriten für die zwei anstehenden Rennen auf der Saslong gilt. Bisher war der Schweizer in Gröden nie besser als Achter. Feuz hofft vor allem auf eine gute Witterung. „Ich hoffe, dass das Wetter besser wird und wir die komplette Strecke fahren können.“

Morgen steht in Gröden der Super-G auf dem Programm. Um 12.15 Uhr geht es auf der Saslong los. Die Abfahrt wird am Samstag, ebenfalls um 12.15 Uhr, gestartet.

SN/cst



Autor: sportnews

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