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Dominik Paris holte in Bormio seine erste Olympia-Medaille. © APA/afp / JEFF PACHOUD

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Dominik Paris holte in Bormio seine erste Olympia-Medaille. © APA/afp / JEFF PACHOUD

Paris nach Bronze: „Hoher Stellenwert für mich“

Der Südtiroler Dominik Paris und der Italiener Giovanni Franzoni haben für einen Traumauftakt der Azzurri bei den Olympischen Spielen gesorgt. Hier haben wir die Stimmen der beiden Medaillengewinner in Bormio gesammelt.

Bei seinem insgesamt zehnten olympischen Rennen hat es für Dominik Paris endlich mit der Medaille geklappt – und das auch noch in seinem Wohnzimmer in Bormio. Also dort, wo der 36-Jährige im Weltcup schon sieben Mal gewonnen hatte. „Diese Medaille hat einen hohen Stellenwert für mich. Ich habe es so oft probiert. Nun hat es endlich geklappt“, erklärte ein erleichterter Paris im Anschluss.


Zufrieden war der Ultner auch mit seiner Performance auf der Stelvio: „Die Fahrt war gut. Einzig im unteren Streckenteil habe ich vielleicht leichte Fehler gemacht.“ Und was sagt der Altmeister zu seinem zwölf Jahre jüngeren Teamkollegen Franzoni? „Giovanni ist richtig gut drauf. Zusammen in Bormio eine Medaille zu gewinnen, macht es noch einmal schöner. Ich bin einfach nur froh. Hier in Bormio hat es fast jeder von mir fast schon verlangt“, sagte Paris mit einem Schmunzeln.

Medaillengewinner unter sich: Paris, von Allmen und Franzoni (v.r.). © APA/afp / FABRICE COFFRINI

Medaillengewinner unter sich: Paris, von Allmen und Franzoni (v.r.). © APA/afp / FABRICE COFFRINI



Giovanni Franzoni war nach seiner ersten Olympia-Medaille sichtlich aus dem Häuschen: „Es ist verrückt. Ich habe gut geschlafen. Aber vor dem Start war ich nervös. Nach den Fahrten von Marco und Franjo dachte ich, das wird schwer heute.“
„Es ist die größtmögliche Bühne, um ein Podium mit Domme zu teilen.“ Giovanni Franzoni

Der 24-Jährige freute sich auch mit seinem Teamkollegen Dominik Paris, der für ihn ein großes Idol ist: „Es ist die größtmögliche Bühne, um ein Podium mit Domme zu teilen. Ich wollte das schon immer. In der Abfahrt war ich vor der Saison noch hinter den Top-30 in der Startliste. Es ist das beste Podium, das ich mir vorstellen konnte – mit meinem Junioren-Rivalen Franjo von Allmen und mit Domme.“

Von Allmen: „Wie in einem Film“

Franjo von Allmen hingegen lief seinem Landsmann Marco Odermatt erneut den Rang ab, womit dieser weiter auf eine olympische Speed-Medaille warten muss. Der Sieger schlug hingegen wie auf WM-Ebene auch bei den Spielen gleich bei seinem Debüt zu: „Es fühlt sich wie in einem Film an. Ich kann noch gar nicht sagen, was das für mich bedeutet. Ich werde das erst in ein paar Tagen beurteilen können. Aber man kann sich bei Olympia jedenfalls nichts Besseres wünschen.“

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