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Mattia Casse kämpft um seine Startnummer. © Pentaphoto

Peinliche Ski-Panne in Italien

Weniger als zwei Wochen vor dem Start der neuen Ski-Saison sorgt eine Panne des italienischen Wintersportverbandes FISI für Aufsehen.

Will ein Athlet im Weltcup erfolgreich fahren, ist eine gute Startnummer die Basis – egal in welcher Disziplin. Um die Startreihenfolge der Rennen zu reglementieren, führt der Internationale Skiverband FIS die sogenannte World Cup Starting List, kurz WCSL. Die ersten 30 Ränge in den jeweiligen Disziplinen können demnach mit den Nummern von 1 bis 30 starten. Anschließend gelten nicht mehr die WCSL-Punkte, sondern die FIS-Punkte, die jüngeren Athleten die Chance geben sollen, sich schneller im Weltcup zu etablieren. Ist man erst einmal aus den Top 30 der WCSL draußen, wird es schwer, sich wieder dorthin zu kämpfen.


Genau dieses Szenario droht nun dem italienischen Speed-Spezialisten Mattia Casse: Nicht etwa durch schlechte Leistungen, sondern durch einen bürokratischen Fehler der FISI. Der Verband hat es nämlich verabsäumt, die Verlängerung des Verletztenstatus des 31-Jährigen (im Vorjahr bestritt er nur ein Rennen) innerhalb des 30. Aprils der FIS zu kommunizieren. Dadurch verlor Casse alle seine WCSL-Punkte.

„Es ist das passiert, was nicht hätte passieren dürfen“, räumte FISI-Präsident Flavio Roda am Rande des MediaDay in Lainate ein. Gleichzeitig betonte er, dass sein Verband alle Hebel in Bewegung setzten wird, damit die FISI und nicht Casse bestraft wird. Sonst müsste dieser in Zukunft nämlich mit einer sehr hohen Nummer starten.

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