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Peter Fill will heute Gas geben (Foto saslong.org)

Peter Fill: „Ich gebe die Saslong nicht auf“

Am heutigen Samstag ab 12.15 Uhr ist es soweit: Dann steht mit der Abfahrt von Gröden ein großes Highlight des Südtiroler Rennwochenendes an.

Für die heimischen Athleten ist die Saslong kein gutes Pflaster, wie auch beim Blick auf die Ergebnisse klar wird. Von den aktuellen Südtiroler Startern wurde nur Werner Heel die Ehre zuteil, in Gröden ein Rennen zu gewinnen – und das war der Super-G im Jahr 2008. Außerdem landete Dominik Paris, ebenfalls im Super-G, 2014 auf Platz 2. Ansonsten taten sich die heimischen Ski-Assezumeist schwer.

Auch Peter Fill: 2015 heimste er mit dem vierten Platz in der Abfahrt sein bisher bestes Ergebnis ein, ansonsten fuhr er nur zwei weitere Male in die Top10 – 2013 bei der Abfahrt und am gestrigen Freitag im Super-G. Besonders letztgenannte Leistung ist hoch einzuschätzen: Trotz schwieriger Bedingungen heimste er den respektablen achten Platz ein. „Ich bin wirklich zufrieden, habe viel riskiert und es ist aufgegangen“, erklärte der Kastelruther nach dem Rennen. Heute will er in der Abfahrtnachlegen und gibt sich kämpferisch: „Bis jetzt habe ich mich, leider, auf der Saslong immer etwas schwerer getan als anderorts. Ich bin aber überzeugt, dass ich auch hier schnell sein kann, wenn alles passt. Ich gebe diese Piste sicher nicht auf und kämpfe, um irgendwann hier auch ganz schnell zu sein. Immerhin hat dieses Rennen, als mein Heimrennen, für mich doch eine große Bedeutung.“

Fill bestreitet die Abfahrt mit Startnummer 9, Dominik Paris kommt mit der 19, während Christof Innerhofer die 26 trägt. Erst mit der 57 kommt der im Training starke Werner Heel an die Reihe. Eröffnet wird das Rennen um 12.15 Uhr von Hannes Reichelt.




Autor: sportnews

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