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Laura Pirovano kann am Samstag die Abfahrtskugel gewinnen. © Pentaphoto

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Laura Pirovano kann am Samstag die Abfahrtskugel gewinnen. © Pentaphoto

Pirovano träumt: Krönung einer verrückten Saison?

Spannung pur vor dem großen Speed-Finale der Damen – und eine Trentinerin mittendrin. Wenn am Samstag die letzte Abfahrt steigt, dann könnte es zu einem wahrhaftigen Märchen der Laura Pirovano kommen.

Bis vor Kurzem wies Laura Pirovano eine Statistik auf, die rekordverdächtig ist. 29 Mal fuhr die Trentinerin in die Top 10 des Weltcups, dabei klassierte sie sich 16 Mal zwischen Rang vier bis sechs. Doch der Sprung aufs Podest, der gelang „Lolly“ nie. Dass die 28-Jährige der Verzweiflung das eine oder andere Mal nahe war, ist nicht verwunderlich.


Doch dann kamen Anfang März die Rennen im Fassatal – und dort platzte der Knoten von Pirovano. Oder explodierte vielmehr. Innerhalb weniger Stunden feierte die Azzurra einen Doppelsieg und hat damit endgültig ihr Tabu gebrochen. Es kam aber noch besser: Dank der konstanten Resultate und des Doppelerfolgs katapultierte sich die Speed-Spezialistin auf Platz 1 der Abfahrtswertung. Nun kann sie im letzten Rennen in Kvitfjell ihr Märchen zu Ende schreiben.

Emma Aicher kann Pirovano noch gefährlich werden. © ANSA / PONTUS LUNDAHL

Emma Aicher kann Pirovano noch gefährlich werden. © ANSA / PONTUS LUNDAHL


Aktuell hält Pirovano bei 436 Punkten und hat somit 28 Zähler mehr als ihre ärgste Widersacherin Emma Aicher. Theoretisch könnten auch noch Kira Weidle-Winkelmann (351 Punkte) und Cornelia Hütter (344) im Kristallkampf eingreifen, doch alles deutet auf einen Zweikampf zwischen Pirovano und Aicher hin. Für einen Sieg gibt es 100 Punkte.
„Egal, wie es ausgeht, ich bin mit meiner Saison sehr glücklich.“ Laura Pirovano

„Ich hätte mir nie gedacht, dass ich einmal um eine Kugel kämpfen werde. Ich war schon in den letzten Jahren froh, wie ich Ski gefahren bin, nun schlägt sich das auch auf die Resultate nieder. Egal, wie es am Samstag ausgeht, ich bin mit meiner Saison sehr glücklich“, so Pirovano.

Nicol Delago im Training stark

Die große Entscheidung steigt am Samstag ab 12.30 Uhr, wenn die letzte Abfahrt über die Bühne geht. In der Generalprobe, sprich im Training am Freitag, ließen sich Pirovano und Aicher nicht in die Karten schauen. Die Italienerin wurde 14., die Deutsche landete auf dem 18. Rang. Trainingsbestzeit stellte Marte Monsen auf, während die Grödnerin Nicol Delago Fünfte wurde und somit beste Azzurra war. Sofia Goggia landete auf Rang 8, Nicols Schwester Nadia Delago beendete den Lauf auf Rang 13.

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