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Nichts geht in Zagreb: Nach 19 Läufern wurde der Slalom am Dreikönigstag abgebrochen. © ANSA / ANTONIO BAT

Pisten-Farce in Zagreb: Slalom abgebrochen

Nach der Absage am Mittwoch, sollte am Dreikönigstag in Zagreb ein neuer Versuch gestartet werden. Schon nach wenigen Läufern war klar, dass es kaum Hoffnung auf eine reguläre Durchführung des Slaloms gibt.

Bei den ersten zwei, drei Läufern war die Piste noch halbwegs in Ordnung. Danach begann auf dem Bärenberg nahe der kroatischen Hauptstadt Zagreb das große Bröckeln. Weil der Untergrund extrem weich war, verloren einige Slalomtore den Halt und standen fortan schief. Auch die Piste selbst war in einem katastrophalen Zustand und hatte tiefe Mulden, wenngleich die TV-Bilder aufgrund ein paar Zentimetern Neuschnee etwas ansehnlicher aussahen, als bei den Frauen am Dienstag.


Nach 14 Läufern folgte die erste lange Unterbrechung, doch viel besser wurde es dadurch nicht. Anschließend ging Kristoffer Jakobsen (SWE) über den Hang, ehe erneut minutenlang nichts mehr ging. Weil alle Interventionen der Pistenarbeiter fehlschlugen, wurde das Rennen schließlich nach 19 Läufern (vor der Fahrt von Manfred Mölgg) abgebrochen.

In Adelboden geht es weiter
Zum Zeitpunkt des Abbruchs lag der Norweger Sebastian Foss-Solevaag in Führung (55,26 Sekunden). Dahinter hatten sich Ramon Zenhäusern (SUI/+0,49), Clement Noel (FRA/+0,58) und der Wolkensteiner Alex Vinatzer (+0,87) in gute Ausgangspositionen für den zweiten Lauf gebracht. Dieses sollte es in Zagreb aber nie geben, sodass die Slalom-Asse jetzt auf bessere Bedingungen in Adelboden hoffen. In der Schweiz geht der Skiweltcup am Wochenende mit einem Riesentorlauf und einem Slalom weiter.

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