
Mikaela Shiffrin zeigte gute Schwünge. © APA/afp / MICHAL CIZEK
Platzt bei Shiffrin der Riesentorlauf-Knoten?
Vor knapp über zwei Jahren stand Mikaela Shiffrin letztmals auf einem Podest im Riesentorlauf. Im ersten Durchgang in Spindlermühle (Tschechien) hat die US-Amerikanerin aber gezeigt, dass der Trend wieder nach oben zeigt.
24. Januar 2026
Von: dl
Shiffrin hat zuletzt bereits bei ihrem vierten Platz am Kronplatz gezeigt, dass mit ihr künftig auch im Riesentorlauf wieder zu rechnen sein wird. Auch in Spindlermühle zeigte die 30-Jährige wieder ihre gewohnten Schwünge und war im Ziel zufrieden. Mit Startnummer 14 klassierte sich Shiffrin im ersten Lauf auf Rang vier.
Der Rückstand auf die Halbzeit-Führende, die Schwedin Sara Hector, beträgt „nur“ 43 Hundertstelsekunden. Das Finale (ab 13.30 Uhr im SportNews-Ticker) dürfte spannend werden, denn auch die Schweizerin Camille Rast (+0,02 Sekunden) und die Österreicherin Julia Scheib (+0,26) lauern hinter Hector. Beste Azzurra ist derzeit Lara Della Mea als Achte.
Anna Trocker im Pech
Aus Südtiroler Sicht verpasste die erst 17-jährige Anna Trocker aus Völs als 31. ihre erstmalige Qualifikation für den zweiten Durchgang nur um zehn Hundertstel. Bereits bei ihrem Debüt am Semmering hatten Trocker nur 0,22 Sekunden gefehlt. Doch wenn sie so weitermacht, dürften ihre ersten Weltcup-Punkte nur eine Frage der Zeit sein. Laura Steinmair (41.) aus Olang verpasste das Finale hingegen klar.Profil bearbeiten
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